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BROT_LOSE_KUNST#1 Struggle + Erfolg als Freie*r Künstler*in

Wir bringen das Brot. Ihr macht die Dips! Und damit es beim schnippeln nicht langweilig wird, stellen wir euch drei Expert*innen der Freien Szene zum Schnack an die Seite. Schließlich steht die Frage im Raum: Wie struggelt man richtig auf dem Weg zum Success?!

Nach einer schnellen Vorstellungsrunde geht es an den Dip-Talk! Für die drei Stationen haben wir Vertreter*innen aus dem Bereich der Visual Arts, der Performing Arts und dem Arts Management eingeladen, mit denen ihr beim entspannten schnippeln und kochen ins Gespräch kommt. Wie geht es weiter nach dem Studium? Was, wenn ich keine Aufträge bekomme? Wie mache ich Akquise und mit wem arbeite ich zusammen? Und was, wenn ich scheitere?

Am Ende essen wir alle gemeinsam bei Schorle und Flaschenbier, tauschen uns über unsere Erfahrungen aus und diskutieren gemeinsam über die noch offenen Fragen.


DIP-Talk#1: Jens Besser (Visual Arts)

Jens Besser ist Urban Artist aus Dresden. Sein Arbeitsschwerpunkt ist das Mural. Rund um das Thema Urban Art führte Besser zahlreiche Projekte in verschiedenen Sparten durch. Er sprühte bereits live bei Aufführungen des Staatsschauspiel Dresden oder performte gemeinsam mit Lyriker und VJ für das Urban Fine Arts Meeting Ruhr in Essen. Neben seiner der künstlerischen Tätigkeit organisiert er Kunstprojekte. Er ist Mitgründer und Organistor des LackStreicheKleber – Urban Art Festival Dresden und realisierte im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung Dresdens 2025 das Projekt Urban Script Continues – GhettoResidency.


DIP-Talk#2: Josefine Wosahlo (Performing Arts)

Josefine Wosahlo, Tänzerin, Dipl.- Tanzpädagogin, Produktionsmanagerin, geb. 1985 in Köthen. 2006 – 2010 Studium an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und seither freiberuflich als Tänzerin tätig. Nach verschiedenen Produktions- und Regieassistenzen im Tanz- und Musiktheaterbereich, arbeitet Josefine Wosahlo seit 2012 außerdem vermehrt auch als Produktionsmanagerin und betreut vor allem Tanzprojekte.

2013 ging aus der engen Zusammenarbeit mit Johanna Roggan die gemeinsame Gründung der Tanzcompany the guts company hervor.

Neben ihrer Tätigkeit als freie Kulturproduzentin und Tänzerin ist Josefine Wosahlo seit 2017 zudem zertifizierte GYROKINESIS® Trainerin.


DIP-Talk#3: Isolde Matkey (Arts Management)

Isolde Matkey absolvierte das Studium der Musik- und Theaterwissenschaft am Leningrader Konservatorium. Von 1983 bis 1995 war sie Dramaturgin an der Sächsischen Staatsoper Dresden, arbeitete mit renommierten Regisseur*innen und Choreograph*innen wie Joachim Herz, Ruth Berghaus, John Neumeier und Harald Wandtke. Sie realisierte die Gründung, dramaturgische Betreuung und Leitung der Kleinen Szene im Wigman-Haus sowie die Anregung von Ur- und Erstaufführungen auf dem Gebiet des Experimentellen und zeitgenösisschen Musik- und Tanztheaters an der Semperoper. 1995 startete sie in die freiberufliche Tätigkeit als Dramaturgin, Journalistin und Kulturmanagerin und gründete 1997 ihre Agentur tristan production art & event management. Im selben Jahr begründete sie für zehn Jahre das Festival TANZherbst für Frauen. Die Agentur steht seit über zwanzig Jahren für die Konzeption und Realisierung von kulturellen Großveranstaltungen, Konzerten, Theaterproduktionen und Events. Seit 2019 ist Isolde Matkey als tristan Production I Management I Event UG in Partnerschaft mit Nicole Meier.


Die neue Veranstaltungsreihe BROT_LOSE_KUNST richtet sich an Studierende und Absolvent*innen der Künstlerischen Hochschulen und Universitäten, um sie auf die freiberufliche Tätigkeit als Künstler*in vorzubereiten.  

BROT_LOSE_KUNST#1 ist eine Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.

Mit freundlicher Unterstützung des Hole of Fame Dresden.


Anmeldungen
Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Dienstag, 07.05.2019 | 19.00 – 22.00 Uhr 

Veranstaltungsort
Königsbrücker Str. 39 | 01099 Dresden


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LANDARBEIT#3: Theaterarbeit mit Expert*innen des Alltags

Es scheint mehr als ein die Bühnen erobernder Trend zu sein: den Bürger aus dem Alltag auf die Bretter zu holen. Am Staatsschauspiel Dresden bildet die Bürgerbühne seit 2009 eine eigene Sparte, die etwa „Faust“ mit Männern in der Midlife-Crisis inszenierte und Menschen von Erfahrungen mit Stasi oder Armee-Drill berichten ließ. Echte Menschen, die das wahre Leben auf die Theaterbühne bringen sollen – als Expert*innen des Alltags, ein Begriff, den die Gruppe Rimini Protokoll in die Theaterwelt brachte, die seit langem mit Laien arbeitet. Dass die Bürger*innen dabei ihr eigenes Ich in die Waagschale werfen, scheint Programm, das seine Kraft oftmals aus Geschichten bezieht, in denen man sich wiederfindet. Entsprechend tauchen die Begriffe Authentizität und Partizipation auf, verortet an den Stadttheatern zwischen Öffentlichkeitsstrategie, Bildungsauftrag und neuer performativer Ästhetik. Anderseits praktizieren seit vielen Jahren Amateurtheater genau diese Idee: Bürger*innen auf die Bühne! 

Wie lässt sich Theaterarbeit mit Expert*innen des Alltags organisieren? Wo stößt dieses Prinzip an Grenzen? Was lässt sich von der Bürgerbühnen-Bewegung der jüngsten Zeit ggf. für Amateurtheater lernen?  

Auskunft gibt Miriam Tscholl, die durch ihre preisgekrönte Arbeit als Leiter*in der Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden Impulse setzen konnte.


Impulsgeberin: Miriam Tscholl (Dresden) 

Miriam Tscholl wurde 1974 in Freiburg i. B. geboren und studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim. Am dortigen Institut für Medien und Theater war sie nach ihrem Diplom von 2004 bis 2008 als künstlerische Mitarbeiterin tätig. Inszenierungen ihrer freien Theatergruppe Werkgruppe 1 wurden auf zahlreichen europäischen Festivals gezeigt. 2009 bis 2018 leitete Miriam Tscholl die Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden. Als Regisseurin arbeitete sie u. a. auch in Hannover, Berlin, Mannheim und Freiburg. Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zum Thema partizipatives Theater und etablierte in der Spielzeit 2015/16 das MONTAGSCAFÉ als offenen Treffpunkt zwischen Geflüchteten und Dresdner Bürgern. Seit 2017/18 ist sie Jurymitglied des Förderprogramms 360°-Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Bundeskulturstiftung. Sie ist zudem künstlerische Leiterin von OUR STAGE – 4. EUROPÄISCHES BÜRGERBÜHNENFESTIVAL, das vom 18. bis 25. Mai 2019 am Staatsschauspiel Dresden stattfinden wird.


Diese Veranstaltung wendet sich an Tanz– und Theatermacher*innen, Theaterpädagog*innen und Multiplikator*innen die mit JugendlichenAmateurenExpert*innen des Alltags und marginalisierten Gruppierungen künstlerisch tätig sind oder sein wollen und lädt zum Erfahrungsaustausch ein.

Mit freundlicher Unterstützung des Mondstaubtheaters Zwickau, dessen Team seit vielen Jahren erfolgreich vielfältige Tanz- und Theaterprojekte mit Amateuren initiiert.

Die Teilnahme ist kostenlos.


Anmeldungen
Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Samstag, 04.05.2019 | 11.00 – 14.00 Uhr

Veranstaltungsort
Mondstaubtheater e.V. | Horchstraße 2 | 08058 Zwickau


Wir haben für Sie Bahnverbindungen nach/ab Zwickau sowie eine Wegbeschreibung vom Hauptbahnhof Zwickau zum Mondstaubtheater zusammengestellt. 

Bei der Reiseplanung sind wir gern behilflich. Bitte wenden Sie sich an lachenicht@landesbuero-sachsen.de


Campus#1: KSK?! – Soziale Absicherung und Altersvorsorge Bild

Campus#1: KSK?! – Soziale Absicherung und Altersvorsorge

Als Studierender stellt sich spätestens mit Ende des Studiums oder mit Beginn der Selbständigkeit die Frage: was ist die KSK und was habe ich als Künstler*in damit zu tun? Der Workshop erklärt die Grundlagen der Künstlersozialkasse und setzt sich mit Fragen zu diesem Thema auseinander. Der Workshop richtet sich dabei an Studierende und Absolvent*innen der Künstlerischen Hochschulen und Universitäten, um sie auf eine freiberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Darstellenden Künste vorzubereiten. 

Nach welchen Kriterien entscheidet die KSK, ob selbstständige Künstler*innen Mitglied werden können? Und wenn ja, wie kann man sich bei der KSK um eine Mitgliedschaft bewerben? Was bedeutet die Festlegung der Geringfügigkeitsgrenze von 3.900 Euro jährlichem Arbeitseinkommen für Berufseinsteiger*innen? Wann werden nebenberuflich tätige Künstler*innen aus der KSK ausgeschlossen? Diese und viele weitere Fragen werden in dem Vortrag bzw. im Anschluss daran beantwortet.


Referent: Fred Janssen (Künstlersozialkasse Wilhelmshaven)

Die Künstlersozialkasse (KSK) sorgt mit der Umsetzung des Künstlersozial-versicherungsgesetzes aus dem Jahre 1981 dafür, dass du als selbstständige Künstler*in einen ähnlichen Sozialversicherungsschutz genießt wie als Arbeitnehmer*in. Sie bezuschusst u.a. die Beiträge ihrer Mitglieder bei der Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung mit 50% der Beitragshöhe.


CAMPUS wendet sich an Studierende und Absolvent*innen der Künstlerischen Hochschulen und Universitäten, um durch Wissenstransfer und Netzwerken Grundwissen für eine freiberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Darstellenden Künste zu vermitteln.


CAMPUS#1 ist eine Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden, Kreatives Sachsen, der Fachhochschule Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden statt.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.


Anmeldungen
Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an careerservice@hfbk-dresden.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Mittwoch 17.04.19 | 13:00 – 15:00 Uhr 

Veranstaltungsort
HfBK Dresden, 2. OG Hörsaal | Güntzstraße 34 | 01307 Dresden

WERKEN#3: Freie Produktionsbüros Bild

WERKEN#3: Freie Produktionsbüros

Die Produktionsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten führen zu ganz eigenen, spezifischen Aufgaben und kulturpolitischen Verantwortlichkeiten von Kulturproduzent*innen. Viele freiberuflich tätige Kulturproduzent*innen in Sachsen agieren auf diesem Gebiet als Solounternehmer*innen – oftmals bis an die Grenzen ihrer Möglichkeiten und mit bescheidener Anerkennung. 

Warum stattdessen sich nicht zusammenschließen und ein Produktionsbüro gründen, um Kräfte zu bündeln, Energien freizusetzen und sich respektvoll zu stützen? Was braucht es dafür? Wie finden sich die richtigen Partner*innen? Welche Strukturen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sollten geschaffen werden? 
Elena Polzer und Anna Wille von ehrliche arbeit, das führende freie Kulturbüro in Berlin, geben Auskunft.  


Leitung: Elena Polzer & Anna Wille (ehrliche arbeit, Berlin) 

ehrliche arbeit wurde 2006 als Plattform für die freien darstellenden Künste in Berlin gegründet. ehrliche arbeit verbindet Konzept- und Projektentwicklung mit Projektleitung oder Produktionsleitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kuration, Dramaturgie und Seminarleitungsowie RedaktionTextarbeit und Übersetzungen für die freien darstellenden Künste in Berlin und darüber hinaus.

ehrliche arbeit ist Mitglied im Dachverband Zeitgenössischer Tanz Berlin, im Landesverband Freie Theaterschaffende Berlin und im Internationalen Theaterinstitut Deutschland. ehrliche arbeit sind: Anka Belz, Janina Benduski, Anna Mareike Holtz, Nina Klöckner, Sandra Klöss, Andrea Oberfeld, Elena Polzer, Ilka Rümke.


WERKEN#3: Freie Produktionsbüros ist eine Kooperation mit Kreatives Sachsen.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.  


Anmeldungen
Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Montag, 01.04.2019 | 19.00 – 21.00 Uhr 

Veranstaltungsort
„Büro um die Ecke“ im Zentralwerk Dresden | Riesaer Straße 32 | 01127 Dresden

ABENDSCHULE#8: Crashkurs Theatertechnik und Sicherheit Bild

ABENDSCHULE#8: Crashkurs Theatertechnik und Sicherheit

Eine reibungslose und sichere Produktion zu gewährleisten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Enge Zeitpläne, neue Aufführungsorte und kurzfristige Änderungen erschweren die Umsetzung und beeinflussen die Sicherheit auf der Bühne für Künstler*innen und Publikum. Daher soll die ABENDSCHULE#8: Crashkurs Theatertechnik und Sicherheit einen Einblick über die aktuell geltenden Bestimmungen geben und es Künstler*innen einfacher machen, gezielt ihre Wünsche umzusetzen. 

Was darf man auf Bühnen, wie kommuniziert man als Künstler*in seine Bedürfnisse und Ideen? Wie geht man mit Auflagen seitens der Spielstätten um? Was ist überhaupt mit dem Brandschutz und wozu brauch ich das? Und was sind Dos and Don’ts auf Bühnen, z.B. Tiere, Kinder, Glas, Waffen? 

Leitung: Patrick Lauckner (Dresden)

Patrick Lauckner ist selbstständiger Bühnen- und Beleuchtungsmeister aus Dresden. Nach seiner Tätigkeit als Bühnenmeister bei der Forsythe Company in Frankfurt am Main arbeitet er seit 2015 als freier Bühnenmeister und Technischer Leiter. Neben der Arbeit für William Forsythe, ist er unter anderem für Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, das Semperoper Ballett sowie das DANCE ON Ensemble in Berlin tätig. Derzeit ist Patrick Lauckner Technischer Leiter des Tanzkongress 2019 unter der künstlerischen Leitung von Meg Stuart. Er kann auf mehr als 10 Jahre Gastspielerfahrung an sehr unterschiedlichen Häusern im In- und Ausland zurückblicken

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei.

Anmeldungen
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Montag, 25.03.2019 | 19.00 – 21.00 Uhr 

Veranstaltungsort
Theaterhaus Rudi | Fechnerstraße 2A | 01139 Dresden