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Campus#1: KSK?! – Soziale Absicherung und Altersvorsorge

Als Studierender stellt sich spätestens mit Ende des Studiums oder mit Beginn der Selbständigkeit die Frage: was ist die KSK und was habe ich als Künstler*in damit zu tun? Der Workshop erklärt die Grundlagen der Künstlersozialkasse und setzt sich mit Fragen zu diesem Thema auseinander. Der Workshop richtet sich dabei an Studierende und Absolvent*innen der Künstlerischen Hochschulen und Universitäten, um sie auf eine freiberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Darstellenden Künste vorzubereiten. 

Nach welchen Kriterien entscheidet die KSK, ob selbstständige Künstler*innen Mitglied werden können? Und wenn ja, wie kann man sich bei der KSK um eine Mitgliedschaft bewerben? Was bedeutet die Festlegung der Geringfügigkeitsgrenze von 3.900 Euro jährlichem Arbeitseinkommen für Berufseinsteiger*innen? Wann werden nebenberuflich tätige Künstler*innen aus der KSK ausgeschlossen? Diese und viele weitere Fragen werden in dem Vortrag bzw. im Anschluss daran beantwortet.


Referent: Fred Janssen (Künstlersozialkasse Wilhelmshaven)

Die Künstlersozialkasse (KSK) sorgt mit der Umsetzung des Künstlersozial-versicherungsgesetzes aus dem Jahre 1981 dafür, dass du als selbstständige Künstler*in einen ähnlichen Sozialversicherungsschutz genießt wie als Arbeitnehmer*in. Sie bezuschusst u.a. die Beiträge ihrer Mitglieder bei der Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung mit 50% der Beitragshöhe.


CAMPUS wendet sich an Studierende und Absolvent*innen der Künstlerischen Hochschulen und Universitäten, um durch Wissenstransfer und Netzwerken Grundwissen für eine freiberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Darstellenden Künste zu vermitteln.


CAMPUS#1 ist eine Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden, Kreatives Sachsen, der Fachhochschule Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden statt.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.


Anmeldungen
Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an careerservice@hfbk-dresden.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Mittwoch 17.04.19 | 13:00 – 15:00 Uhr 

Veranstaltungsort
HfBK Dresden, 2. OG Hörsaal | Güntzstraße 34 | 01307 Dresden

WERKEN#3: Freie Produktionsbüros Bild

WERKEN#3: Freie Produktionsbüros

Die Produktionsbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten führen zu ganz eigenen, spezifischen Aufgaben und kulturpolitischen Verantwortlichkeiten von Kulturproduzent*innen. Viele freiberuflich tätige Kulturproduzent*innen in Sachsen agieren auf diesem Gebiet als Solounternehmer*innen – oftmals bis an die Grenzen ihrer Möglichkeiten und mit bescheidener Anerkennung. 

Warum stattdessen sich nicht zusammenschließen und ein Produktionsbüro gründen, um Kräfte zu bündeln, Energien freizusetzen und sich respektvoll zu stützen? Was braucht es dafür? Wie finden sich die richtigen Partner*innen? Welche Strukturen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sollten geschaffen werden? 
Elena Polzer und Anna Wille von ehrliche arbeit, das führende freie Kulturbüro in Berlin, geben Auskunft.  


Leitung: Elena Polzer & Anna Wille (ehrliche arbeit, Berlin) 

ehrliche arbeit wurde 2006 als Plattform für die freien darstellenden Künste in Berlin gegründet. ehrliche arbeit verbindet Konzept- und Projektentwicklung mit Projektleitung oder Produktionsleitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kuration, Dramaturgie und Seminarleitungsowie RedaktionTextarbeit und Übersetzungen für die freien darstellenden Künste in Berlin und darüber hinaus.

ehrliche arbeit ist Mitglied im Dachverband Zeitgenössischer Tanz Berlin, im Landesverband Freie Theaterschaffende Berlin und im Internationalen Theaterinstitut Deutschland. ehrliche arbeit sind: Anka Belz, Janina Benduski, Anna Mareike Holtz, Nina Klöckner, Sandra Klöss, Andrea Oberfeld, Elena Polzer, Ilka Rümke.


WERKEN#3: Freie Produktionsbüros ist eine Kooperation mit Kreatives Sachsen.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.  


Anmeldungen
Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Montag, 01.04.2019 | 19.00 – 21.00 Uhr 

Veranstaltungsort
„Büro um die Ecke“ im Zentralwerk Dresden | Riesaer Straße 32 | 01127 Dresden

ABENDSCHULE#8: Crashkurs Theatertechnik und Sicherheit Bild

ABENDSCHULE#8: Crashkurs Theatertechnik und Sicherheit

Eine reibungslose und sichere Produktion zu gewährleisten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Enge Zeitpläne, neue Aufführungsorte und kurzfristige Änderungen erschweren die Umsetzung und beeinflussen die Sicherheit auf der Bühne für Künstler*innen und Publikum. Daher soll die ABENDSCHULE#8: Crashkurs Theatertechnik und Sicherheit einen Einblick über die aktuell geltenden Bestimmungen geben und es Künstler*innen einfacher machen, gezielt ihre Wünsche umzusetzen. 

Was darf man auf Bühnen, wie kommuniziert man als Künstler*in seine Bedürfnisse und Ideen? Wie geht man mit Auflagen seitens der Spielstätten um? Was ist überhaupt mit dem Brandschutz und wozu brauch ich das? Und was sind Dos and Don’ts auf Bühnen, z.B. Tiere, Kinder, Glas, Waffen? 

Leitung: Patrick Lauckner (Dresden)

Patrick Lauckner ist selbstständiger Bühnen- und Beleuchtungsmeister aus Dresden. Nach seiner Tätigkeit als Bühnenmeister bei der Forsythe Company in Frankfurt am Main arbeitet er seit 2015 als freier Bühnenmeister und Technischer Leiter. Neben der Arbeit für William Forsythe, ist er unter anderem für Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, das Semperoper Ballett sowie das DANCE ON Ensemble in Berlin tätig. Derzeit ist Patrick Lauckner Technischer Leiter des Tanzkongress 2019 unter der künstlerischen Leitung von Meg Stuart. Er kann auf mehr als 10 Jahre Gastspielerfahrung an sehr unterschiedlichen Häusern im In- und Ausland zurückblicken

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei.

Anmeldungen
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Montag, 25.03.2019 | 19.00 – 21.00 Uhr 

Veranstaltungsort
Theaterhaus Rudi | Fechnerstraße 2A | 01139 Dresden

IMPULS#8: ZUsammenKUNFT  – Kooperation und Kollaboration in der Freien Szene Bild

IMPULS#8: ZUsammenKUNFT – Kooperation und Kollaboration in der Freien Szene

Nur gemeinsam lassen sich die Rahmenbedingungen für freie Kulturarbeit auf kommunaler Ebene verbessern. Hamburg und Leipzig haben zuletzt eindrücklich gezeigt, wie sich die Freie Szene organisieren und zusammen mit Politik und Verwaltung die Bedingungen wesentlich verbessern kann. Aber wie bringt man die verschiedenen Akteur*innen der Freien Szene mit ihren unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und Bedürfnissen zusammen? Und wie können sie daraus gemeinsame Bündnisse und kulturpolitische Strategien entwickeln?

Die freie Regisseurin Chang Nai Wen erprobt in verschiedenen Konstellationen und Formen Lösungsmöglichkeiten aus der künstlerischen Praxis heraus und stellt kulturpolitische Zusammenhänge her. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden im direkten praktischen Umgang und Zusammenspiel mögliche Antworten zu den genannten Fragen ausgelotet.

Leitung: Chang Nai Wen (Berlin) 

Ausgebildet in Taiwan und Deutschland arbeitet Chang Nai Wen international als freie Regisseurin und Produzentin. Mit ihrer Gruppe „Sisyphos, der Flugelefant“ (SdF) in Berlin beschäftigt sie sich seit 2008 in der künstlerischen Auseinandersetzung und mittels verschiedener partizipativer Formate mit der Fragestellung: „Wie kommen wir mit allen unseren Unterschiedlichkeiten zusammen?“ Mit dem internationalen Regie-Kollektiv „World Wide Lab“ setzt sie sich ebenfalls konkret mit dieser Fragestellung auseinander und praktiziert seit 2011 einmal im Jahr an verschiedensten Orten auf der Welt das „Co-Inszenieren“. Seit 2016 ist sie mit SdF Teil des Modellprojekts „ZUsammenKUNFT“ in Berlin, das das gemeinschaftliche Zusammenleben und -wirken von Kulturschaffenden, geflüchteten Neu-BerlinerInnen sowie Alt-BerlinerInnen in einer Unterkunft für geflüchtete Menschen erprobt. Dort gestaltet sie das kooperative Networkingformat „Mind Lab“, bei dem Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen ihre Visionen und mögliche Zusammenarbeiten ausloten, sowie die Theaterwerkstatt „Young Mind Lab“, in dem junge Menschen sich über die Sprache hinaus im Spiel begegnen. Chang Nai Wen ist Alumni des Internationalen Forums des Theatertreffens, des Lincoln Center Theater Directors Lab in New York und Vorstandsmitglied vom Landesverband Freie Darstellende Künste Berlin.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. 

Anmeldungen
Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Donnerstag, 14.03.2019 | 19.00 – 21.00 Uhr 

Veranstaltungsort
Späti | Jakobstr.42 | 09130 Chemnitz

SZENE#4: Der Tanzende Mensch Bild

SZENE#4: Der Tanzende Mensch

In diesem Workshop wird ein Einblick in das breite Spektrum des finnischen Choreografen und Performers Tomi Paasonen geworfen, die er während seiner beruflichen Karriere in den Bereichen Tanz, Performance und Bildende Kunst in den letzten drei Jahrzehnten geschaffen hat. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Produktionen, die er außerhalb des professionellen Bereichs mit Menschen aller Altersgruppen, unterschiedlicher Körper, Fähigkeiten, Biografien, mit sexuellen Minderheiten, Gefängnisinsassen und Obdachlosen erarbeitet hat. 

Nach einer Einführung werden die Teilnehmer*innen durch ein geführtes Aufwärmen physisch auf den Workshop vorbereitet, der sich mit dem Akt des spontanen Choreographierens und individuellem körperlichen Ausdrucks beschäftigt.  Im Mittelpunkt steht der Austausch von Erfahrungen, Arbeitsansätzen und möglichen Visionen für Community Dance. 

Leitung: Tomi Paasonen (Finnland) 

Tomi Paasonen, geboren 1970 in Finnland, ist Choreograf, Regisseur, künstlerischer Leiter und Kurator. Nachdem er als Solist beim Hamburger Ballett von John Neumeier (1989-1994), bei Lines Ballet von Alonzo King in San Francisco (1994-1995) und The Joffrey Ballet in Chicago (1995-1997) getanzte, gründete er 1998 in San Francisco KUNST- STOFF, eine experimentelle interdisziplinäre Produktionsfirma für Tanz, Performance und Kunstereignisse. Im Jahr 2002 zog er nach Berlin, wo er PAA (Public Artistic Affairs) ins Leben rief. Seitdem arbeitete er international als Choreograf und Regisseur und kreierte über 60 Stücke mit den verschiedensten Tänzern, Performern und Laien. In den letzten fünf Jahren, 2013-2018, war er künstlerischer Leiter eines regionalen Tanzzentrums in Finnland. 

Der Workshop findet in deutscher Sprache statt.

Die Teilnahme am Workshop kostet für LDKS-Mitglieder 20€ (Nicht-Mitglieder: 30€).

Anmeldungen
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird gebeten. 

Bequeme Kleidung ist bitte mitzubringen. 

Veranstaltungszeit
Samstag, 02.03.2019 | 11.00 – 16.00 Uhr 

Veranstaltungsort
TENZA-Schmiede Dresden | Pfotenhauerstraße 59 | 01307 Dresden

Die Werkstattreihe SZENEversteht sich als Ort des Ausprobierens, als Stätte für gemeinsame Kreation und Plattform für neue Tanz- und Theaterformen. Sie sieht sich als Training für Tänzer*innen und Performer*innen gleichermaßen und ist offen für alle Level. Dieser Workshop wendet sich an Tanz- und Theatermacher*innen, die mit JugendlichenAmateurenExpert*innen des Alltags und marginalisierten Gruppierungen künstlerisch tätig sind oder sein wollen.