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HAUSBESUCH #2: Gegenbesuch des Kulturamts der Stadt Leipzig bei der Freien Theaterszene

Wie strukturiert eine freie Theatergruppe ihre Probenarbeit? Wer arbeitet wo und auf welchem Tätigkeitsgebiet? Welche Überlebensstrategien und Finanzierungsmodelle werden angewendet? Welche Vorstellungen gibt es, um eine Spielstätte aufzubauen und zu unterhalten? Was braucht es, um arbeiten zu können? Wo drückt der Schuh? 

Dieser Gegenbesuch der Verwaltungsmitarbeiter*innen des Kulturamts der Stadt Leipzig in Proben- und Aufführungsstätten der Freien Szene ist eine Erwiderung des HAUSBESUCHS#1, d.h. dem Austausch von Vertreter*innen der Freien Darstellenden Künsten mit Mitarbeiter*innen des Kulturamts im Neuen Leipziger Rathaus im Januar 2019. 

Gastgeber*innen des Gegenbesuchs: Neues Schauspiel Leipzig, still hungry, WESTPOL A.I.R. SPACE e.V.  und Akteur*innen der Freien Darstellenden Künste Leipzigs.


HAUSBESUCH ist eine Veranstaltungsreihe des Landesbüros Darstellende Künste Sachsen e.V., bei der sich Vertreter*innen aus den freien darstellenden Künsten und aus Kulturverwaltungen in ihrem jeweiligen Arbeitsumfeld gegenseitig besuchen, um in einen engeren Austausch zu geraten. Dabei geht es um die Sensibilisierung für Anforderungen, Vorgänge und Zusammenhänge des jeweiligen Tätigkeitsfeldes, um Respekt vor geleisteter Arbeit unter vorgegebenen Rahmenbedingungen und um die Personalisierung von Ansprechpartner*innen. Dadurch soll ein Verständnis für spezifische Herausforderungen und Bedingungen des jeweils anderen Arbeitsgebietes geschaffen werden.


Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Leipzig, dem Neues Schauspiel Leipzig, von still hungry und WESTPOL A.I.R. SPACE e.V. 


Anmeldung
Bitte an Maike Lachenicht: lachenicht@landesbuero-sachsen.de

Veranstaltungszeit
Donnerstag, 13.06.2019 | 15.00 – 17.00 Uhr 

Treffpunkt
Kulturamt Neues Rathaus | Martin-Luther-Ring 4 – 6 | 04109 Leipzig


IMPULS#9: A Love Affair between Arts and Audiences Bild

IMPULS#9: A Love Affair between Arts and Audiences

Nicht nur in der institutionellen, subventionierte Kulturarbeit, sondern auch in der freien Szene ist es heutzutage wichtig das bestehende Publikum beizubehalten, die noch nicht erreichten Besucher*innen anzusprechen und über Barrieren hinaus ein ganz neues Publikum zu generieren.

Anhand von internationalen Best-Practice Beispielen werden Vermittlungsangebote aus unterschiedlichen Sparten betrachtet, wie diese Barrieren abgebaut, ein Publikum entwickelt und auch eine kulturpolitische Verantwortung übernommen haben. Impulsgeberin ist Diana Costa, Projektmanagerin und Kulturvermittlerin aus Wien. Gemeinsam mit ihr suchen die Teilnehmer*innen nach sinnvollen Tools und eventuellen Partnern für einzelne Projekte und überlegen welche Formate und Orte der Vermittlung sich am besten eignen.

Wie soll eine Beziehung zwischen Publikum und Kulturinstitution aufgebaut werden, wenn in unserem Privatleben es uns oft nicht gelingt? Wie kann diese Beziehung erhalten bleiben? Was sind Barrieren in der Kulturrezeption und wie können diese abgebaut werden?


Impulsgeberin: Diana Costa (Wien) 

Diana Costa ist seit 2006 als internationale Projektmanagerin, Vortragende und Kulturvermittlerin tätig. Sie hat in Berlin und Wien in leitenden Positionen für Kultureinrichtungen und freie Künstler*innen gearbeitet, die ihre gesellschaftspolitische Verantwortung wahrnehmen und sich mit Fragen des Audience Development beschäftigen. Sie entwickelte zahlreiche Veranstaltungsformate und partizipative Projekte mit einem starken Fokus auf Community Building und Diversität.

Im Festspielhaus St. Pölten hat sie die Abteilung Künstlerische Produktion und Kulturvermittlung geleitet. Für das Arnulf Rainer Museum hat sie die Abteilung Kulturvermittlung gegründet und mehrere Jahre geleitet. Costa war Mitinitiatorin und Projektmanagerin des Internationalen Symposiums Kulturvermittlung, dass seit 2013 alle 2 Jahre in Österreich stattfindet.


Mit freundlicher Unterstützung des Societaetstheaters Dresden.

Die Teilnahme ist kostenlos.


Anmeldungen
Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Mittwoch, 15.05.2019 | 19.00 – 21.00 Uhr

Veranstaltungsort
Societaetstheater Dresden | An der Dreikönigskirche 1A | 01097 Dresden


BROT_LOSE_KUNST#1 Struggle + Erfolg als Freie*r Künstler*in Bild

BROT_LOSE_KUNST#1 Struggle + Erfolg als Freie*r Künstler*in

Wir bringen das Brot. Ihr macht die Dips! Und damit es beim schnippeln nicht langweilig wird, stellen wir euch drei Expert*innen der Freien Szene zum Schnack an die Seite. Schließlich steht die Frage im Raum: Wie struggelt man richtig auf dem Weg zum Success?!

Nach einer schnellen Vorstellungsrunde geht es an den Dip-Talk! Für die drei Stationen haben wir Vertreter*innen aus dem Bereich der Visual Arts, der Performing Arts und dem Arts Management eingeladen, mit denen ihr beim entspannten schnippeln und kochen ins Gespräch kommt. Wie geht es weiter nach dem Studium? Was, wenn ich keine Aufträge bekomme? Wie mache ich Akquise und mit wem arbeite ich zusammen? Und was, wenn ich scheitere?

Am Ende essen wir alle gemeinsam bei Schorle und Flaschenbier, tauschen uns über unsere Erfahrungen aus und diskutieren gemeinsam über die noch offenen Fragen.


DIP-Talk#1: Jens Besser (Visual Arts)

Jens Besser ist Urban Artist aus Dresden. Sein Arbeitsschwerpunkt ist das Mural. Rund um das Thema Urban Art führte Besser zahlreiche Projekte in verschiedenen Sparten durch. Er sprühte bereits live bei Aufführungen des Staatsschauspiel Dresden oder performte gemeinsam mit Lyriker und VJ für das Urban Fine Arts Meeting Ruhr in Essen. Neben seiner der künstlerischen Tätigkeit organisiert er Kunstprojekte. Er ist Mitgründer und Organistor des LackStreicheKleber – Urban Art Festival Dresden und realisierte im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung Dresdens 2025 das Projekt Urban Script Continues – GhettoResidency.


DIP-Talk#2: Josefine Wosahlo (Performing Arts)

Josefine Wosahlo, Tänzerin, Dipl.- Tanzpädagogin, Produktionsmanagerin, geb. 1985 in Köthen. 2006 – 2010 Studium an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und seither freiberuflich als Tänzerin tätig. Nach verschiedenen Produktions- und Regieassistenzen im Tanz- und Musiktheaterbereich, arbeitet Josefine Wosahlo seit 2012 außerdem vermehrt auch als Produktionsmanagerin und betreut vor allem Tanzprojekte.

2013 ging aus der engen Zusammenarbeit mit Johanna Roggan die gemeinsame Gründung der Tanzcompany the guts company hervor.

Neben ihrer Tätigkeit als freie Kulturproduzentin und Tänzerin ist Josefine Wosahlo seit 2017 zudem zertifizierte GYROKINESIS® Trainerin.


DIP-Talk#3: Isolde Matkey (Arts Management)

Isolde Matkey absolvierte das Studium der Musik- und Theaterwissenschaft am Leningrader Konservatorium. Von 1983 bis 1995 war sie Dramaturgin an der Sächsischen Staatsoper Dresden, arbeitete mit renommierten Regisseur*innen und Choreograph*innen wie Joachim Herz, Ruth Berghaus, John Neumeier und Harald Wandtke. Sie realisierte die Gründung, dramaturgische Betreuung und Leitung der Kleinen Szene im Wigman-Haus sowie die Anregung von Ur- und Erstaufführungen auf dem Gebiet des Experimentellen und zeitgenösisschen Musik- und Tanztheaters an der Semperoper. 1995 startete sie in die freiberufliche Tätigkeit als Dramaturgin, Journalistin und Kulturmanagerin und gründete 1997 ihre Agentur tristan production art & event management. Im selben Jahr begründete sie für zehn Jahre das Festival TANZherbst für Frauen. Die Agentur steht seit über zwanzig Jahren für die Konzeption und Realisierung von kulturellen Großveranstaltungen, Konzerten, Theaterproduktionen und Events. Seit 2019 ist Isolde Matkey als tristan Production I Management I Event UG in Partnerschaft mit Nicole Meier.


Die neue Veranstaltungsreihe BROT_LOSE_KUNST richtet sich an Studierende und Absolvent*innen der Künstlerischen Hochschulen und Universitäten, um sie auf die freiberufliche Tätigkeit als Künstler*in vorzubereiten.  

BROT_LOSE_KUNST#1 ist eine Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.

Mit freundlicher Unterstützung des Hole of Fame Dresden.


Anmeldungen
Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Dienstag, 07.05.2019 | 19.00 – 22.00 Uhr 

Veranstaltungsort
Königsbrücker Str. 39 | 01099 Dresden


LANDARBEIT#3: Theaterarbeit mit Expert*innen des Alltags Bild

LANDARBEIT#3: Theaterarbeit mit Expert*innen des Alltags

Es scheint mehr als ein die Bühnen erobernder Trend zu sein: den Bürger aus dem Alltag auf die Bretter zu holen. Am Staatsschauspiel Dresden bildet die Bürgerbühne seit 2009 eine eigene Sparte, die etwa „Faust“ mit Männern in der Midlife-Crisis inszenierte und Menschen von Erfahrungen mit Stasi oder Armee-Drill berichten ließ. Echte Menschen, die das wahre Leben auf die Theaterbühne bringen sollen – als Expert*innen des Alltags, ein Begriff, den die Gruppe Rimini Protokoll in die Theaterwelt brachte, die seit langem mit Laien arbeitet. Dass die Bürger*innen dabei ihr eigenes Ich in die Waagschale werfen, scheint Programm, das seine Kraft oftmals aus Geschichten bezieht, in denen man sich wiederfindet. Entsprechend tauchen die Begriffe Authentizität und Partizipation auf, verortet an den Stadttheatern zwischen Öffentlichkeitsstrategie, Bildungsauftrag und neuer performativer Ästhetik. Anderseits praktizieren seit vielen Jahren Amateurtheater genau diese Idee: Bürger*innen auf die Bühne! 

Wie lässt sich Theaterarbeit mit Expert*innen des Alltags organisieren? Wo stößt dieses Prinzip an Grenzen? Was lässt sich von der Bürgerbühnen-Bewegung der jüngsten Zeit ggf. für Amateurtheater lernen?  

Auskunft gibt Miriam Tscholl, die durch ihre preisgekrönte Arbeit als Leiter*in der Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden Impulse setzen konnte.


Impulsgeberin: Miriam Tscholl (Dresden) 

Miriam Tscholl wurde 1974 in Freiburg i. B. geboren und studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim. Am dortigen Institut für Medien und Theater war sie nach ihrem Diplom von 2004 bis 2008 als künstlerische Mitarbeiterin tätig. Inszenierungen ihrer freien Theatergruppe Werkgruppe 1 wurden auf zahlreichen europäischen Festivals gezeigt. 2009 bis 2018 leitete Miriam Tscholl die Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden. Als Regisseurin arbeitete sie u. a. auch in Hannover, Berlin, Mannheim und Freiburg. Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zum Thema partizipatives Theater und etablierte in der Spielzeit 2015/16 das MONTAGSCAFÉ als offenen Treffpunkt zwischen Geflüchteten und Dresdner Bürgern. Seit 2017/18 ist sie Jurymitglied des Förderprogramms 360°-Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Bundeskulturstiftung. Sie ist zudem künstlerische Leiterin von OUR STAGE – 4. EUROPÄISCHES BÜRGERBÜHNENFESTIVAL, das vom 18. bis 25. Mai 2019 am Staatsschauspiel Dresden stattfinden wird.


Diese Veranstaltung wendet sich an Tanz– und Theatermacher*innen, Theaterpädagog*innen und Multiplikator*innen die mit JugendlichenAmateurenExpert*innen des Alltags und marginalisierten Gruppierungen künstlerisch tätig sind oder sein wollen und lädt zum Erfahrungsaustausch ein.

Mit freundlicher Unterstützung des Mondstaubtheaters Zwickau, dessen Team seit vielen Jahren erfolgreich vielfältige Tanz- und Theaterprojekte mit Amateuren initiiert.

Die Teilnahme ist kostenlos.


Anmeldungen
Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Samstag, 04.05.2019 | 11.00 – 14.00 Uhr

Veranstaltungsort
Mondstaubtheater e.V. | Horchstraße 2 | 08058 Zwickau


Wir haben für Sie Bahnverbindungen nach/ab Zwickau sowie eine Wegbeschreibung vom Hauptbahnhof Zwickau zum Mondstaubtheater zusammengestellt. 

Bei der Reiseplanung sind wir gern behilflich. Bitte wenden Sie sich an lachenicht@landesbuero-sachsen.de


Campus#1: KSK?! – Soziale Absicherung und Altersvorsorge Bild

Campus#1: KSK?! – Soziale Absicherung und Altersvorsorge

Als Studierender stellt sich spätestens mit Ende des Studiums oder mit Beginn der Selbständigkeit die Frage: was ist die KSK und was habe ich als Künstler*in damit zu tun? Der Workshop erklärt die Grundlagen der Künstlersozialkasse und setzt sich mit Fragen zu diesem Thema auseinander. Der Workshop richtet sich dabei an Studierende und Absolvent*innen der Künstlerischen Hochschulen und Universitäten, um sie auf eine freiberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Darstellenden Künste vorzubereiten. 

Nach welchen Kriterien entscheidet die KSK, ob selbstständige Künstler*innen Mitglied werden können? Und wenn ja, wie kann man sich bei der KSK um eine Mitgliedschaft bewerben? Was bedeutet die Festlegung der Geringfügigkeitsgrenze von 3.900 Euro jährlichem Arbeitseinkommen für Berufseinsteiger*innen? Wann werden nebenberuflich tätige Künstler*innen aus der KSK ausgeschlossen? Diese und viele weitere Fragen werden in dem Vortrag bzw. im Anschluss daran beantwortet.


Referent: Fred Janssen (Künstlersozialkasse Wilhelmshaven)

Die Künstlersozialkasse (KSK) sorgt mit der Umsetzung des Künstlersozial-versicherungsgesetzes aus dem Jahre 1981 dafür, dass du als selbstständige Künstler*in einen ähnlichen Sozialversicherungsschutz genießt wie als Arbeitnehmer*in. Sie bezuschusst u.a. die Beiträge ihrer Mitglieder bei der Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung mit 50% der Beitragshöhe.


CAMPUS wendet sich an Studierende und Absolvent*innen der Künstlerischen Hochschulen und Universitäten, um durch Wissenstransfer und Netzwerken Grundwissen für eine freiberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Darstellenden Künste zu vermitteln.


CAMPUS#1 ist eine Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden, Kreatives Sachsen, der Fachhochschule Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden statt.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.


Anmeldungen
Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an careerservice@hfbk-dresden.de wird gebeten. 

Veranstaltungszeit
Mittwoch 17.04.19 | 13:00 – 15:00 Uhr 

Veranstaltungsort
HfBK Dresden, 2. OG Hörsaal | Güntzstraße 34 | 01307 Dresden