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Wir unterstützen den „Aufruf für Sachsen – Ein Bündnis für Demokratie, Solidarität und Toleranz“

Am Freitag, 31. August 2018, wurde der Aufruf für Sachsen, der an das demokratische Verständnis aller Sachsen appelliert, veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem: „Zu lange wurde in Sachsen das Problem Rechtsextremismus geleugnet, die Zivilgesellschaft diskreditiert oder gar kriminalisiert. Jetzt müssen alle Demokrat*innen geschlossen das Wort ergreifen. Wir stehen ein für den gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Toleranz, Miteinander und Solidarität.“ Neben Vertreter/-innen der Zivilgesellschaft, führenden Politiker*innen von Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke. Sachsen und der SPD Sachsen gehört auch das Landesbüro Darstellende Künste Sachsen e.V. zu den Erstunterzeichner*innen.

Link zum Aufruf: https://aufruf-fuer-sachsen.de/

Performance-Werkstatt: Stadt.Körper – Körper im öffentlichen Raum Bild

Performance-Werkstatt: Stadt.Körper – Körper im öffentlichen Raum

Am Samstag, dem 15. September 2018, 10 bis 16 Uhr, soll eine Performance-Werkstatt den Teilnehmer*innen einen Teil des städtischen Raumes in Dresden körperlich und künstlerisch erfahrbar werden: Wie können mit Körpern Positionen und Bewegungen geschaffen werden, die im Verhältnis zur städtischen Umwelt stehen und dabei dominante Aspekte wie etwa große Gebäude aber auch kleine Details wie einen verlorenen Handschuh oder fallende Blätter einschließen? Wie prägen Architektur und Verkehrswege Sichtweisen und Bewegungen? Wie lassen sich durch Stadtplanung gesetzte Bewegungslimitierungen (wörtlich) umgehen und stattdessen neue, situativ bestimmte und persönliche Beziehungen zu Stadträumen herstellen? Wem gehört die Stadt?
Verschiedene Wahrnehmungsmethoden bieten den Teilnehmer*innen die Basis für diese andere Sicht auf den städtischen Raum in seiner Gesamtheit. Die Werkstatt wird verschiedene grundlegende Performanceprinzipien des Umgangs mit dem städtischen Raum untersuchen. Dabei werden improvisatorische Bewegungsmethoden und Übungen verwendet, die das Bewusstsein für urbane Räume trainieren und in ein Verhältnis zum menschlichen Körper setzen.

Diese Werkstatt findet draußen statt und ist offen für alle, die sich im öffentlichen Raum bewegen wollen. Dabei soll eine Performance entstehen, welche die Teilnehmer*innen selbst kreieren und die Bestandteil des Parkours Stadt.Erinnerung.Kultur – Interventionen zu Mary Wigman am 22. September 2018 sein wird.

Zur Teilnahme an der Werkstatt sind keine Vorkenntnisse notwendig. Es wird Freude an Bewegung vorausgesetzt sowie um bequeme, der Witterung entsprechende Kleidung gebeten.

Leitung: Helge-Björn Meyer

Der Performer arbeitet bevorzugt im öffentlichen Raum. Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit ist die Suche nach Strategien, wie Einwohner*innen ihr städtisches Umfeld wahrnehmen und besetzen können. So entstanden seit 2014 mit Einwohner*innen Performances in Beirut (Libanon), Athen (Griechenland), Leicester (Großbritannien) und Hohenems (Österreich). 2015 eröffnete er mit einer sozialen Skulptur die Biennale Sculpture by the Sea in Aarhus (Dänemark).

Anmeldung an tickets@villa-wigman.de.
Teilnahmegebühr für Mitglieder: 20,- €
Informationen: www.villa-wigman.de
Treffpunkt: TENZA Schmiede, Pfotenhauerstraße 59, 01307 Dresden, https://www.tenza.de/

Start der neuen Gesprächsreihe: „Stadtflucht: Zwischen Traktorenballett und Erzähltheater. Partizipative Theaterprojekte im ländlichen Raum“ Bild

Start der neuen Gesprächsreihe: „Stadtflucht: Zwischen Traktorenballett und Erzähltheater. Partizipative Theaterprojekte im ländlichen Raum“

Am Samstag, 08. September 2018, 11 bis 14 Uhr, findet im Schloss Hoheneck in Stollberg/Erzgebirge der Auftakt der neuen Gesprächsreihe LANDARBEIT statt, die unter dem Titel „Stadtflucht: Zwischen Traktorenballett und Erzähltheater. Partizipative Theaterprojekte im ländlichen Raum“ steht.
„Abgehängt“ – dieses Stichwort fällt immer wieder in der Debatte darüber, ob unsere Gesellschaft auseinanderdriftet. Wenn ja, warum? Viel ist dabei vom Stadt-Land-Gefälle die Rede. Tatsächlich stehen die ländliche Räume vor großen Herausforderungen angesichts von demographischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Die ländlichen Regionen im Freistaat Sachsen bilden dabei keine Ausnahme.
Unter welchen Bedingungen findet kulturelle Bildung im ländlichen Raum statt? Welche Akteure sind dabei gefragt, was läuft gut, was liegt im Argen? Wie mobil muss eine interessierte Bevölkerung sein, um kulturelle Bildungsangebote, insbesondere Theateraufführungen, wahrnehmen zu können – und wie mobil sollten die Theaterangebote sein, um zu den Menschen zu kommen, um sie „abzuholen“?
Siegmar Schröder, Regisseur, Gründer und künstlerischer Leiter des international erfolgreichen Theaterlabor im Tor 6 Bielefeld, berichtet über seine 35jährige Tätigkeit auf diesem Gebiet, insbesondere über das aktuelle Projekt Stadtflucht: Dazu „flieht“ das Ensemble des Theaterlabors aus der Stadt in ländlich geprägte Regionen von Ostwestfalen-Lippe und sucht sich dort Arbeit, nämlich Kulturarbeit.
Welches Theater verlangt der ländliche Raum? Was braucht Theaterarbeit im ländlichen Raum?Wie lässt sich das Theaterangebot in ländlich geprägten Regionen und kleineren Städten weiterentwickeln? Dies sind Themen, die zur Diskussion drängen, auch um gemeinsam nach Handlungsempfehlungen für eine wirkungsvolle und nachhaltige praktische Theaterarbeit in ländlichen bzw. strukturarmen Gebieten zu suchen.
Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, an einer Führung durch das Schloss Hoheneck und die dort befindliche gleichnamige Gedenkstätte teilzunehmen.
Veranstaltungsort: Kulturzentrum im Schloss Hoheneck, An der der Stalburg 6, 09366 Stollberg/Erzgebirge.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um eine Anmeldung ausschließlich per Email an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird freundlich gebeten.
Dank gilt dem Kindertheater Burattino Stollberg e.V. und besonders Frau Friederike Dumke für die engagierte Unterstützung.

Neu im Team Bild

Neu im Team

Seit 15. August 2018 verantwortet Pascal Anselmi die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landesbüros für Darstellende Künste Sachsen: „Als langjährigen Chemnitzer interessiert mich besonders die freie Szene jenseits der etablierten Zentren, denn auch in der vermeintlichen Provinz leisten Akteur*innen der freien Szene wichtige und gute Arbeit. Darum freue ich mich nun mit Maike und Björn diese Arbeit der Theatermacher*innen gemeinsam zu unterstützen und weiter sichtbar zu machen.“
Pascal Anselmi (geb. 1989) studierte Medienkommunikation und Germanistik an der TU Chemnitz und der Åbo Akademi in Finnland. Hier lernte er das theoretische Handwerk, dass er neben dem Studium in praktischer Form als Rundfunk-Journalist für das bundesweite Online-Radio detektor.fm umsetzte. Dort begleitet er redaktionell auch weiterhin mehrere Podcasts des Senders und versucht gelegentlich als Chef vom Dienst die Fäden der Tagessendung in der Hand zu halten.

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ABENDSCHULE #3: Hauptsache online

Ohne eine attraktive Webseite läuft heute im freien Tanz-, Theater sowie im Amateurtheaterbereich nichts. Als PR-Instrument ist sie deshalb unverzichtbar. Doch wie lässt sich ohne großen zeitlichen, finanziellen und personellen Aufwand eine attraktive Homepage hochladen, bearbeiten und pflegen, die anspricht, begeistert und zum Vorstellungsbesuch animiert?

Unter dem Titel „JETZT ABER! Heute baue ich mir meine eigene Webseite!“ lädt Maike Lachenicht, Referentin für Projektmanagement und Beratung, am Mittwoch, dem 12. September, 19 bis 21 Uhr, ein, um eine eigene Webseite mit Jimdo zu erarbeiten, die anschließend ins Netz gestellt werden kann.

Laptop, bitte aufgeladen, sowie Foto-, Text- und Videomaterial aktueller Projekte sind mitzubringen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um eine Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird freundlich gebeten.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der KULTOPIA gGmbH statt.
Veranstaltungsort: KULTOPIA gGmbH, Erlenstraße 16, 01097 Dresden.