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Sächsische Erklärung der Vielen

Das Landesbüro Darstellende Künste Sachsen e.V. unterstützt die Sächsische Erklärung der Vielen. Als Teil der 93 sächsischen Erstunterzeichner*innen folgen wir der bundesweiten Initiative „DIE VIELEN“ und sprechen uns für die Freiheit von Kunst, Kultur und Wissenschaft aus. Und das besonders in Sachsen.

Denn Freie Theaterarbeit in Sachsen steht für eine offene Gesellschaft. Sie steht für Diversität, Gleichberechtigung und Zusammenhalt. Künstler*innen müssen in Sachsen ohne politische Einflussnahme arbeiten und ungestört leben können – unabhängig von Geschlecht, Religion, Herkunft oder sexueller Orientierung. Für diese Grundsätze steht das Landesbüro Darstellende Künste Sachsen e.V. Denn insbesondere in Sachsen gilt es diese Grundsätze zu leben und zu verteidigen.


Foto: Annelie Blasko/smac

Die Sächsische Erklärung der Vielen im Wortlaut

„Sachsen war ein zentraler Schauplatz auf dem Weg zur Friedlichen Revolution. Im Herbst 1989 gingen hier zahlreiche Bürger*innen aller Generationen und Bevölkerungsschichten auf die Straße, um mit ihrem friedlichen Protest Demokratie, Freiheit, Freizügigkeit und Mitspracherechte einzufordern. Ihr Motto lautete: „Wir sind das Volk!“ Die sächsischen Bürger*innen haben damals bewiesen, dass eine mit demokratischen Mitteln geführte Debatte und der Zusammenschluss demokratisch gesonnener Kräfte eine Veränderung der Gesellschaft herbeiführen können.

Heute wird das Motto der Friedlichen Revolution von Rechtspopulist*innen missbraucht, die die Werte Freiheit, Toleranz und Solidarität für ihre Zwecke instrumentalisieren. Der dabei vorhandene verächtliche Umgang mit der Menschenwürde, mit Andersdenkenden und mit engagierten Kulturschaffenden und Wissenschaftler*innen ist nicht zu akzeptieren.

Als Kulturschaffende und Wissenschaftler*innen in Sachsen stehen wir nicht über den Dingen, sondern in der Verantwortung gegenüber der deutschen Geschichte und unserer Erinnerungskultur. Wir treten ein für demokratische Werte und die Grundrechte der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit, der Religionsfreiheit sowie des Rechts auf Asyl und wehren jegliche Angriffe auf diese unverzichtbaren Wertegrundlagen unserer Gesellschaft entschieden ab.

Wir begreifen die Kultur, die Wissenschaft und ihre Einrichtungen, ihre urbanen und ländlichen Orte als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Wir verstehen Vielfalt und Weltoffenheit als Voraussetzung wie als Ziel gelebter Demokratie in Sachsen und verurteilen völkisch-nationalistisches Gedankengut und dessen Verbreitung; Diskriminierung sowie Gewalt jedweder Art.

Als unabhängige Akteur*innen im demokratischen und gesellschaftsbildenden Diskurs setzen wir uns ein für Freiräume der Fantasie und des Denkens und wehren uns gegen jegliche Vereinnahmung. Wir führen einen offenen und kritischen Dialog über undemokratische Strategien und Ziele und gestalten diesen Dialog in unseren Einrichtungen im Austausch mit dem Publikum. Uns eint die Gewissheit, dass durch das Wiedererlangen der Dialogfähigkeit und des respektvollen Umgangs miteinander eine angstfreie und lebenswerte Gesellschaft möglich ist.

Für uns ist die Freiheit der Kunst und der Wissenschaft ein wesentlicher Bestandteil einer offenen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft, der wir uns auf dem Boden des Grundgesetzes und der Errungenschaften der Friedlichen Revolution verpflichtet fühlen. Unser Selbstverständnis ist es, für eine Gesellschaft einzutreten, in der sich alle Menschen unabhängig von sozialer oder kultureller Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, geistigen oder körperlichen Fähigkeiten, Alter oder sexueller Orientierung mit Respekt und Toleranz begegnen.

Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine ausgrenzende Politik und Ideologie an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n!“


Weitere Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen und Privatpersonen können sich der Sächsischen Erklärung der Vielen über die Homepage des Berliner Vereins „DIE VIELEN“ anschließen dievielen.de/erklaerungen oder direkt an erklaerung.sachsen@dievielen.de schreiben.


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Newsletter-Editorial | April 2019

Liebe Mitglieder, liebe Tanz – und Theaterschaffende,sehr geehrte Damen und Herren,

wie steht es eigentlich um Ihre Krankenversicherung? Und haben Sie schon an die Altersvorsorge gedacht? Gerade in den Freien Darstellenden Künsten und besonders zu Beginn der eigenen Karriere schiebt man das Thema gern auf die lange Bank. Damit nicht irgendwann das böse Erwachen droht, veranstalten wir im April die Veranstaltung Campus#1: KSK?! – Soziale Absicherung und Altersvorsorge. Als Gast dürfen wir dazu Fred Janssen von der Künstlersozialkasse Wilhelmshaven begrüßen. Er wird erklären, nach welchen Kriterien die KSK entscheidet, ob selbstständige Künstler*innen Mitglied werden können und wenn ja, wie man sich bei der KSK um eine Mitgliedschaft bewirbt. 

Neue Veranstaltungsreihe – CAMPUS!

Damit bildet Campus#1: KSK?! – Soziale Absicherung und Altersvorsorge den Auftakt unserer neuen Veranstaltungsreihe für Studierende und Absolvent*innen der Künstlerischen Hochschulen und Universitäten in Sachsen, um Grundwissen für eine freiberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Darstellenden Künste zu vermitteln. Wir freuen uns für CAMPUS#1 auf die Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden!

Rückblick auf DIVERS! und Ausblick auf DIVERS#2

Der Fachtag DIVERS! – Zukunftslabor Inklusion und Darstellende Künste in Sachsen ist nun bereits ein viertel Jahr her und ich kann bereits verraten, dass wir zusammen mit der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste schon an der Planung des zweiten Zukunftslabors DIVERS! für Ende 2019 sitzen!

Für alle, die damals im Dezember nicht dabei sein konnten, haben wir eine Galerie mit Bildern unseres Fotografen Michael Wirsig zusammengestellt und eine Playlist mit Filmaufnahmen der Performances, Lectures und Podiumsdiskussionen hochgeladen. Außerdem haben wir ein Leporello mit einem Rückblick auf den Fachtag DIVERS! – Zukunftslabor Inklusion und Darstellende Künste in Sachsen anfertigen lassen, das wir Ihnen gerne zuschicken. Schreiben Sie mir dazu einfach eine Mail an anselmi@landesbuero-sachsen.de.

Für alle am Thema Inklusion Interessierten möchte ich auch noch auf eine weitere Kooperation mit der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. hinweisen: Am 08. Mai findet im Schauspiel Leipzig die Workshop-Reihe Barrierefreiheit Umsetzten statt!

Und zu guter Letzt möchte ich unserem Geschäftsführer Helge-Björn Meyer zur Wahl zum Sprecher der IG Landeskulturverbände in Sachsen gratulieren! Gemeinsam mit Anne Pallas vom Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. wird er zukünftig das Amt begleiten!

Ich freue mich, Sie auf unseren Veranstaltungen im April begrüßen zu dürfen und wünsche Ihnen im Namen des LDKS-Teams und des Vorstands einen wunderbaren Start in den April!

Pascal Anselmi | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit LDKS

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Newsletter-Editorial | März 2019 Bild

Newsletter-Editorial | März 2019

Liebe Mitglieder, liebe Tanz – und Theaterschaffende,sehr geehrte Damen und Herren,

dieser Monat bietet uns als Landesbüro Darstellende Künste Sachsen e.V. gleich zwei wichtige Netzwerktreffen auf Bundesebene. Ich persönlich freue mich auf die Konferenz der Landesverbände des Bundesverband Freie Darstellende Künste, die dieses Jahr in Leipzig im LOFFT – Das Theater vom 20. bis 21. März stattfinden wird. Ich bin gespannt auf Input, Austausch und neue Potentiale, die das vielseitige Programm an Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden bieten wird.

Ein weiteres wichtiges Netzwerktreffen, welches neben dem Austausch der Vorsitzenden vor allem gezielt den Austausch zwischen Öffentlichkeitsreferent*innen und den Künstlerischen Leiter*innen dient, wird vom 30. bis 31. März vom Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) in Berlin ausgerichtet. Wir bedanken uns auch hier für die Einladung und freuen uns in Berlin vor Ort zu sein!

Eröffnung der Neuen Räume des LOFFT – Das Theater

Am Ende des Monats und übergehend in den nächsten findet vom 28. März bis zum 18. April im LOFFT – Das Theater zudem das Eröffnungsfestival OPEN! NOW! Tanz / Theater / Festival statt. WOW! Die letzten Wochen waren die Kollegen vom LOFFT – Das Theater fleißig mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten in die Spinnerei in Leipzig beschäftigt und die ersten Bilder lassen sich sehen! Wir wünschen auf jeden Fall schon einmal viel Erfolg und ein tolles Programm in den neuen Räumen und sind gespannt auf die Eröffnung OPEN! NOW! Tanz / Theater / Festival.

Und auch wir beginnen den Monat mit Tanz: Schon am Samstag, den 02. März findet in der TENZA-Schmiede der Workshop SZENE#4: Der Tanzende Mensch unter Leitung des wunderbaren Tomi Paasonen statt. Es gibt nur noch wenige Restplätze. Wer also noch teilnehmen möchte, schnell anmelden!

Im Namen des LDKS-Teams und Vorstands wünsche ich Ihnen und Euch einen wunderbaren Start in den März!

Maike Lachenicht |Projektmanagement LDKS

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Offener Brief zur Situation in Dresden Bild

Offener Brief zur Situation in Dresden

Das Landesbüro Darstellende Künste Sachsen e.V. hat einen offenen Brief zur Situation in Dresden erhalten, den wir an dieser Stelle veröffentlichen und teilen wollen:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

was passiert, wenn die rechts-konservative Bündnisse im Zuge der anstehenden Wahlen an Macht gewinnen?

Diese Frage steht dieser Tage allerorts und überdeutlich im Raum. Einen sehr konkreten Vorgeschmack darauf, wie sich eine Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse zu Gunsten einer rechts-konservativen Mehrheit allein auf die Bereiche Kultur und Soziales auswirken wird – und schon jetzt auswirkt – gibt die aktuelle Situation im Dresdner Stadtrat. Denn hier ist diese beängstigende Version einer Zukunft bereits in der Realität angekommen – mit verheerenden Folgen. Als Tätige aus den Bereichen Kultur und Soziales in Dresden wenden wir uns an Sie in dieser kommunalpolitischen Angelegenheit, die beispielhaft ist für eine zunehmend rechte Orientierung auf Regierungsebene.

Im November 2018, kurz vor dem Beschluss des Doppelhaushalts 2019/2020 haben drei Abgeordnete die SPD-Fraktion verlassen. Ein Abgeordneter der Linken wechselte zur FDP. Seither bilden CDU, FDP und diese drei ehemaligen SPD-Abgeordneten, die nun als Bürgerfraktion auftreten, eine neue Mehrheit im Stadtrat – wenn sie mit der AFD kooperieren.

Und genau das passiert: bei den bisherigen Abstimmungen traten CDU, FDP, Bürgerfraktion und AFD bereits geschlossen auf. Ein Abstimmungsverhalten, das schon jetzt reaktionäre Züge aufweist, wie sich etwa in der konzeptionellen Rückkehr zur autofreundlichen statt fahrradfreundlichen Stadt am 24. Januar 2019 zeigte.

Auch für noch ausstehende Entscheidungen befürchten wir eine geschlossene Haltung dieses rechts-konservativen Bündnisses und sind in Sorge darüber, wie diese Entscheidungen nachhaltig das soziale und kulturelle Leben in Dresden beeinflussen werden.

Besonders deutlich wird dies im beschlossenen Doppelhaushaushalt 2019/2020. Bereits mit OB Hilbert vereinbarte und beschlossene Fördermittel für zahlreiche Projekte aus den Bereichen kommunaler Kultur, Soziales, Kinder- und Jugendhilfe und Gleichstellung kommen darin nicht mehr vor. Dabei entstehen die Mehrbedarfe als logische Folge steigender Kosten für Personal- und Sachausgaben. In den allermeisten Fällen reden wir hier also nicht von einer tatsächlichen Erhöhung der Förderung, sondern lediglich von einer Anpassung an den objektiv steigenden Bedarf für Personal, Miete etc., wie sie in allen Bereichen passieren. Es geht also hier nicht um ein „Mehr“, sondern um den Erhalt des Status Quo, die Sicherung wichtiger Arbeit in Bereichen, deren Lage ohnehin mehr als prekär ist.

Am 8. Februar wird in einer Sondersitzung des Stadtrats über einen Eilantrag der Rot-Grün-Roten Koalition abgestimmt. Dieser sieht vor, Fördermittel im Bereich Soziales und Kultur zu sichern, welche bisher im Doppelhaushalt nicht berücksichtigt wurden.

Um Ihnen die Situation ein wenig näher zu bringen, wollen wir die Streichung von Fördermitteln am Beispiel der Kulturförderung kurz erläutern:

Allein für den Bereich der Darstellenden Kunst in Dresden wurde ein Mehrbedarf von 2,1 Millionen Euro ermittelt, von denen bis November 2018 immerhin 0,5 Millionen Euro (allerdings für die gesamte Kulturförderung) in die Haushaltsplanung einbezogen wurden. Sollte dem Eilantrag nicht stattgegeben werden, fehlt sogar diese Summe.

Neben größeren kulturellen Institutionen wie der Volkshochschule und der Ostrale (Zentrum für zeitgenössische Kunst e.V.) sind auch viele kleinere Vereine und Projekte betroffen. Der Eilantrag soll deren Erhalt sicherstellen. Die Gelder für Nachbesserungen des Doppelhaushaltes sind faktisch vorhanden, denn der Stadtrat hat genau dafür eine Liquiditätsreserve mit verfügbaren Mitteln in Höhe von 43 Millionen Euro beschlossen.

Am kommenden Freitag soll nun endgültig im Stadtrat über den Eilantrag entschieden werden. Im Finanzausschuss wurde er bereits durch konservative Stimmen abgelehnt, fand allerdings im Sozialausschuss u.a. durch eine Stimme aus der Bürgerfraktion eine knappe Mehrheit. Es ist also noch nicht zu spät! Sollte der Eilantrag abgelehnt werden, würde das nicht nur das Aus für eine Vielzahl guter und wichtiger Projekte bedeuten. Insbesondere vor dem Hintergrund der Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt Europas wirft eine solche Entscheidung Fragezeichen auf.
Für die Dresdner Stadtgesellschaft bedeutet eine Ablehnung des Eilantrages massive Einschnitte in allen Bereichen, die für ein soziales, kulturelles und demokratisches Miteinander unerlässlich sind. Es bedeutet nicht weniger als die Streichung von Bildungs- und Beratungsangeboten für Menschen, die schon jetzt keine Lobby mehr und Unterstützung dringend nötig haben.

Wir sind davon überzeugt, dass die finanzielle Förderung der Kultur- und Bildungslandschaft als auch der Angebote für Kinder und Jugendliche essentiell ist, wenn es um die nachhaltige Gestaltung einer pluralistischen, offenen und toleranten Gesellschaft geht. Und wir befürchten, dass diese Einschnitte nicht die letzten sein werden.

Schauen Sie nicht weg, wenn in Dresden die Vielfalt in Kultur und Sozialem gefährdet ist! Lassen Sie die Stadträte, die Stadträtinnen und den Oberbürgermeister wissen, dass Sie die kulturellen und sozialen Entscheidungen und Entwicklungen kritisch verfolgen. Zeigen Sie sich solidarisch mit den Kulturschaffenden und Akteuren im Bereich Jugend und Soziales der Landeshauptstadt Dresden, mit unserem Kampf für eine diverse und freie Kulturlandschaft und Gesellschaft.

Lassen Sie nicht zu, dass Dresden kippt.
Dresden, den 6. Februar 2019

Es zeichnen
Adele Schmuck
Amac Garbe | Pressefotograf
Andrea Hilger | Leitung OSTRALE | OSTRALE – Zentrum für zeitgenössische Kunst e.V.
Andreas Schanzenbach | Gründer und Chief Innovation Officer | CROMATICS
Anett Bauer | Bildende Künstlerin | Muah
Anna Till | Choreografin und Tänzerin | situation productions GbR
Anne Pollenleben | Bloggerin und Poetry Slammerin
Antje Hellwig
Antje Wonneberger | Inhaberin Antje Dahm Maskenbild Design und Aufsichtsrätin für Darstellende Kunst | Wir gestalten Dresden
AUDITIVVOKAL
Banda Internationale
Benjamin Butter | Künstler
Bettina Lehmann | production management | situation productions GbR
Björn Lehninger
Carolin Killian |Studierende an der TU Dresden
Charlotte Ünver | Sozialpädagogin
Christian Clauß | Schauspieler
Christina Hrdina |Bürgerin und Mutter
Cindy Hammer | go plastic company, TanzNetzDresden
Claudia Creutzburg |Eltern-Kind-Büro KulturLebenUG Gruna und Prohils/Roter Baum
Cornelia Melzer | Werkstattleiterin Typografie | HfbK Dresden
Daniela Lehmann | Choreografin
Daniela Tonk | Geschäftsführerin | Johannstädter Kulturtreff e.V.
Die Mitglieder des Hole of Fame e.V. Dresden
Dorit Kämpfer
Dorothea Roggan | Freie Landschaftsarchitektin
Dr. Thomas Ranneberg
Dr. Willi Hetze | Vorsitzender Dresdner Literaturner e.V-
Elisabeth Venus
Ellen Demnitz-Schmidt | SPIKE Dresden
Fabian Günther | Sozialarbeiter
Francesca Lötscher Jöhnk alias Koko La Douce | Internationale Burlesque Ikone
Franziska Kusebauch | Freiberufliche Tanzschaffende, Zirkuspädagogin
Franziska Liebe
Frauen*bildungszentrum – Hilfe zur Selbsthilfe
Friedelbert Heidrich | stellvertr. Vorsitzender Literaturner e.V.
Friedrich Schlüter | URGE TO MOVE / FRIMAR Solutions GbR / DAVE Tolerave | Kulturhauptstadt Förderverein
Gaby Pietzschmann | kulturbewusste Bürgerin und ehemalige Einwohnerin der Stadt Dresden
Galerie Stephanie Kelly
Gerd Lohse
Gerede e.V.
Grit Karchow
Heike Zadow | Freie Kulturproduzentin | TanzNetzDresden, the guts company, Villa Wigman
Helge-Björn Meyer | Geschäftsführer Landesbüro Darstellende Künste Sachsen e.V.
Henning Wenzel | Autor
Holm Pinkert | Architekt | Architektur.Werk Pinkert
Irina Claußnitzer | Siebdruckerin | HfbK Dresden
Irina Koch | Mitarbeiterin Öffentlicher Dienst im Freistaat Sachsen
Iris Meusemann | Büro für Kulturvermittlung, Projektberatung und Veranstaltungsmanagement
Isaac Spencer | Freiberuflicher Tänzer, Tanzlehrer. Choreograph
Isolde Matkey | Dipl.-Musikwissenschaftlerin | tristan ProductionI Management I Event UG
Jacqueline Annett Künzel
Jan Kossick | Kulturmanager und Musiker
Jan Wilde | Zeitgebilde UG
Janik Fechtelpeter
Janine Splettstößer
Jenny Coogan | Professorin für Zeitgenössischen Tanz | Palucca Hochschule für Tanz Dresden
Jens Besser | Bildender Künstler und Organisator des Kulturhauptstadtbewerbungsprojekts GhettoResidency
LackStreicheKleber e.V.
Jessica Flecks
Johannes Am Ende | Künstlerischer Mitarbeiter | HfbK Dresden
Jörg Schwertdfeger | Umweltwissenschaftler und Regieassistent
Josefa Hose | Kulturproduzentin | Kultopia gGmbH
Josefine Schulz | Künstlerin | Schimmel Projects- Art Centre Dresden
Josefine Wosahlo | Freie Kulturproduzentin, Dipl. Tanzpädagogin, Tänzerin | the guts company e.V., Villa Wigman für TANZ e.V., TanzNetzDresden
Joshua Nowak
Jula Skomski
Julia Langhammer | PYLON-Lab
Kaddi Cutz | Poetry Slammerin, Autorin, Moderatorin
Katharina Hunsicker-Biederbeck | Studentin der Sozialen Arbeit | TU Dresden
Katharina Kersten | ARMADA OF ARTS
Kevin Sura
KlangNetz-Dresden e.V.
Konstantin Gröber
Kultur sucht Raum
Künstlerbund Dresden e.V.
Lennart Happe
Lisa Pfau
Luca Spliethoff | wissenschaftliche Mitarbeiterin | TU Dresden
Magdalena Weniger | Tanz- und Performanceschaffende | KOMA
Maren Ledworuski | Ergotherapeutin
Maria Liebe | Poetry Slammerin
Maria Nitsche | Freiberufliche Tanzpädagogin
Marie Hänsel | Sängerin | Youkali GbR
Marie Michael
Marie Neumann
Marie Sanders | Autorin
Marita Matzk | Studio für Tanzkörpertraining
Mark Greiser | URGE TO MOVE / FRIMAR Solutions GbR
Martin Büst
Maximilian Stühlen | Schimmel Projects- Art Centre Dresden
Melanie Köhn
Melanie Wahl | Projektmanagerin
Mirjam Hoff | Vorstandsmitglied Literaturner e.V.
Moritz Siegel | freier Lektor und Autor
Natalie Wagner | Choreografin | TanzNetzDresden
Neustadtpiraten (Piratenpartei Ortsverband Dresden-Neustadt)
Nicole Meyer | tristan ProductionI Management I Event UG
Nora Schruth | ARMADA OF ARTS
Noriko Melchior | Freiberufliche Tänzerin
Offener Kindertreff des Kinderladens Känguruh e.V.
Olaf Georgi | Vorstand | Sinfonietta Dresden e.V.
Olek Konrad Witt | Theaterregisseur, Schauspieler, Theaterpädagoge
Peter Tirpitz | Peter Tirpitz Kulissenbau
Petra Schwarzer | Rentnerin
Philipp Demankowski | Pressesprecher | DAVE Festival
Quartiermeister e.V.
Rasmus Roos Lindquist| Schimmel Projects- Art Centre Dresden
Roberto Krebs | DAVE Festival
Romy Schwarzer| Tänzerin, Choreografin
Sara Reuter
Sarah Hoemske | ARMADA OF ARTS
Sascha Möckel
scheune e.V. | Soziokulturelles Zentrum
Serkowitzer Volksoper e.V.
sowieso KULTUR BERATUNG BILDUNG
Stadtteilhaus Dresden-Äußere Neustadt e.V.
Stadtteilrunde Dresden-Neustadt
Stephan Janicki | Musiker und Moderator
Stephan Philipp | DJ und Veranstalter Tolerave
Susan Schubert | Dipl.-Tanzpädagogin, freie Dramaturgin, Choreografin | TENZA schmiede, go plastic company, TanzNetzDresden
Susanne Seifert | Kulturmanagerin, Hörfilmautorin, Mediengestalterin)
Svea Duve | Bildende Künstlerin
Sven Voigt | Leiter der Filmgalerie Phase IV e.V.
Tabea Wittulsky | Tänzerin
Thomas Preibisch | Institut für Gute Laune
Thomas Schmelzer | PYLON-Lab
Thomas Thorausch | Stellv. Archivleiter Deutsches Tanzarchiv Köln
Tim Vetterlein | kulturbewusster Bürger und ehemaliger Einwohner der Stadt Dresden
Trans-Media-Akademie Hellerau e.V. // CYNETART Festival
VASISTAS Magazin
Villa Wigman für TANZ e.V.
Wassily Nemitz |Politikwissenschaftler
Yaelle Dorison | Clownin und Sozialpädagogin

Newsletter-Editorial | Februar 2019 Bild

Newsletter-Editorial | Februar 2019

Liebe Mitglieder, liebe Tanz – und Theaterschaffende,
sehr geehrte Damen und Herren,

in Leipzig fand nun am Mittwoch, den 30. Januar, tatsächlich der von der freien Kulturszene mit der Kampagne #kulturstark eingeforderte Paradigmenwechsel in der Kulturpolitik statt.

Auch die Freie Szene Leipzigs darf nun von der Erhöhung der Kulturraummittel im aktuellen sächsischen Doppelhaushalt profitieren. Mithilfe der Kulturraummittel für Leipzig konnte die Deckung der Erhöhung der Zuschüsse für Freie Kulturprojekte und -institutionen um 3,6 Mio. Euro im Doppelhaushalt 2019/2020 vom Stadtrat beschlossen werden. So werden städtische Eigenbetriebe und die Freie Kulturszene endlich gleichgestellt und aus demselben Topf mitfinanziert. Unter anderem soll damit eine angemessene Honorierung freier Kulturschaffender gewährleistet werden und die freischaffenden Künstler*innen und Kulturschaffenden nicht mehr als Künstler*innen zweiter Klasse verstanden werden.

Wir wünschen uns nun, dass von Leipzig aus ein Signal in den gesamten Freistaat Sachsen gesendet wird, die Zuschüsse für die Freie Kultur zu erhöhen, um nicht nur die Vielfalt der Freien Kulturszene zu unterstützen, sondern auch eine angemessene Honorierung derer zu ermöglichen, die Projekte und Veranstaltungen zu einem starken und demokratischen Kulturstandort Sachsen beitragen. Als Reaktion auf die geplante Kulturförderung der Freien Szene für das Jahr 2019 in Chemnitz hatte das Landesbüro Darstellende Künste Sachsen Mitte Januar bereits eine Bedenkenanzeige abgegeben. 

Paradigmenwechsel im Hinblick auf die Landtagswahlen 2019

Und noch ein Paradigmenwechsel fand statt. Denn nicht nur die gesamte Freie Szene ist in Leipzig solidarisch aufgetreten, auch die Politiker, die sich für die Freiheit der Kunst einsetzen und sie unterstützen. Wenn sich diese Politiker parteiübergreifend auch auf Landesebene solidarisch zeigen und zusammen für eine Mehrheit kämpfen würden, sich die freie sächsische Kulturszene solidarisch mit diesen Parteien zeigen und von ihrem Wahlrecht zur Mitbestimmung ihrer Zukunft Gebrauch machen würde, nur dann gäbe es eine Chance, auch nach dem 01. September ein SMWK zu haben, das die Freie Kultur unterstützt. Eine WIN-WIN-Situation würde entstehen, von der Politik als auch Kulturszene profitieren!

Vorerst letzte Veranstaltung der Initiative Leipzig+Kultur

Mit der letzten Aktion im Leipziger Rathaus „Die Vermessung der Welt“ endet nun vorerst die #kulturstark-Kampagne der Initiative Leipzig+Kultur und wie der Zufall es will, heißt die erste Veranstaltung des Landesbüro Darstellende Künste Sachsen im Februar ganz ähnlich. Beim IMPULS#6 wird über die Vermessung der Freien Szene und deren mögliche Auswirkungen auf die Strukturen der Kulturförderung diskutiert. Viele weitere spannende Veranstaltungen des LDKS folgen in diesem Monat, wie z.B. der IMPULS#7:Politische Performances vs. Performative Politik? mit dem Zentrum für Politische Schönheit am 13. Februar im Societaetstheater Dresden.

Nun aber steigt erstmal die Spannung, wer an diesem Wochenende den begehrten Leipziger Bewegungskunstpreis für die beste Inszenierung 2018 erhält. Alle nominierten Inszenierungen sind am 01. und 02. Februar beim Bewegungskunst – Festival noch einmal zu sehen!

Im Namen des LDKS-Teams und Vorstands wünsche ich Ihnen und Euch einen bewegten und inspirierenden Wintermonat!

Sophie Renz

Vorstand LDKS

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