[:de]Start der neuen Gesprächsreihe: „Stadtflucht: Zwischen Traktorenballett und Erzähltheater. Partizipative Theaterprojekte im ländlichen Raum“[:] Bild

[:de]Start der neuen Gesprächsreihe: „Stadtflucht: Zwischen Traktorenballett und Erzähltheater. Partizipative Theaterprojekte im ländlichen Raum“[:]

[:de]Am Samstag, 08. September 2018, 11 bis 14 Uhr, findet im Schloss Hoheneck in Stollberg/Erzgebirge der Auftakt der neuen Gesprächsreihe LANDARBEIT statt, die unter dem Titel „Stadtflucht: Zwischen Traktorenballett und Erzähltheater. Partizipative Theaterprojekte im ländlichen Raum“ steht.
„Abgehängt“ – dieses Stichwort fällt immer wieder in der Debatte darüber, ob unsere Gesellschaft auseinanderdriftet. Wenn ja, warum? Viel ist dabei vom Stadt-Land-Gefälle die Rede. Tatsächlich stehen die ländliche Räume vor großen Herausforderungen angesichts von demographischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Die ländlichen Regionen im Freistaat Sachsen bilden dabei keine Ausnahme.
Unter welchen Bedingungen findet kulturelle Bildung im ländlichen Raum statt? Welche Akteure sind dabei gefragt, was läuft gut, was liegt im Argen? Wie mobil muss eine interessierte Bevölkerung sein, um kulturelle Bildungsangebote, insbesondere Theateraufführungen, wahrnehmen zu können – und wie mobil sollten die Theaterangebote sein, um zu den Menschen zu kommen, um sie „abzuholen“?
Siegmar Schröder, Regisseur, Gründer und künstlerischer Leiter des international erfolgreichen Theaterlabor im Tor 6 Bielefeld, berichtet über seine 35jährige Tätigkeit auf diesem Gebiet, insbesondere über das aktuelle Projekt Stadtflucht: Dazu „flieht“ das Ensemble des Theaterlabors aus der Stadt in ländlich geprägte Regionen von Ostwestfalen-Lippe und sucht sich dort Arbeit, nämlich Kulturarbeit.
Welches Theater verlangt der ländliche Raum? Was braucht Theaterarbeit im ländlichen Raum?Wie lässt sich das Theaterangebot in ländlich geprägten Regionen und kleineren Städten weiterentwickeln? Dies sind Themen, die zur Diskussion drängen, auch um gemeinsam nach Handlungsempfehlungen für eine wirkungsvolle und nachhaltige praktische Theaterarbeit in ländlichen bzw. strukturarmen Gebieten zu suchen.
Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, an einer Führung durch das Schloss Hoheneck und die dort befindliche gleichnamige Gedenkstätte teilzunehmen.
Veranstaltungsort: Kulturzentrum im Schloss Hoheneck, An der der Stalburg 6, 09366 Stollberg/Erzgebirge.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um eine Anmeldung ausschließlich per Email an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird freundlich gebeten.
Dank gilt dem Kindertheater Burattino Stollberg e.V. und besonders Frau Friederike Dumke für die engagierte Unterstützung.
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