Theaterpädagogik-Werkstatt am 01. September 2018 in Dresden Bild

Theaterpädagogik-Werkstatt am 01. September 2018 in Dresden

Der Fachtag „Perspektiven der Theaterpädagogik“ im Oktober 2017 zeigte den Bedarf der Akteure an fachlicher Reflexion über theaterpädagogische Handlungsfelder und Arbeitsbedingungen in Sachsen. Um ihm nachzukommen, findet am Samstag, dem 01. September 2018, in Dresden eine Fortbildung mit anschließendem Fachaustausch als Weiterführung der inhaltlichen Auseinandersetzung statt.

Workshop und Fachaustausch können getrennt voneinander besucht werden. Für den Fachaustausch wird kein Teilnahmebeitrag erhoben.

Ausschreibung und Informationen unter www.lkj-sachsen.de

Anmeldeschluss: 20. August 2018.

SZENE #1: Stunt-Workshop auf Basis von Ling Lom („Tanzender Affe“) Bild

SZENE #1: Stunt-Workshop auf Basis von Ling Lom („Tanzender Affe“)

Das Landesbüro Darstellende Künste Sachsen e.V. und die TENZA-Schmiede Dresden laden am Samstag, dem 23. Juni, 11 Uhr bis 17 Uhr, in die TENZA-Schmiede Dresden zum Auftakt der Workshop-Reihe SZENE ein: Wie entstehen Kämpfe auf der Bühne, ohne dass man sich verletzt? Welche Techniken gibt es, um gefährlich wirkende Situationen zu choreografieren? Stunts können Spaß bereiten, auch wenn es für den Zuschauer anders aussieht. Dazu gehört aber eine gute Körperwahrnehmung, Kommunikation und Vertrauen in den Partner, um koordinierte Abläufe einzuüben und zu beherrschen.

In diesem Workshop geht es um die Vermittlung von Grundtechniken der Stuntarbeit: dem Rollen, Fallen und Schlagen. Grundlage dafür bildet Ling Lom, auch als „Flugaffe“ oder „Tanzender Affe“ bekannt, eine Kampfkunstpraktik, die aus Thailand und Laos stammt. Diese Technik basiert auf ein Fünf-Stufen-System, dem Ausweichen, Umlenken, Blockieren, Verknoten und Heben/ Steigen. Dies sind die Bewegungsprinzipien, die jeder gute Stunt besitzt. Der Fokus wird dabei auf eine wache Partnerarbeit gelegt, woraus sich auch die Möglichkeit für die Entwicklung von Bewegungsmaterial bietet.

Workshop-Leitung: Katja Keya Richter (Berlin)

Die Berliner Choreografin und Performerin Katja Keya Richter blickt auf eine zehnjährige internationale Karriere als Stuntfrau zurück. In mehr als 50 Filmen, darunter Blockbuster und Actionserien, war ihr Können auf diesem Gebiet zu erleben, so in „Der Krieger und die Kaiserin“, „Everybody Dies“, „Straßen von Berlin“, „Heaven“, „Commercial Man“, „Resident Evil“, „Goodbye Lenin“, „V for Vendetta“, „Anonymus“, „The Book Thiev“, „Der letzte Kronzeuge“ oder „Hinter Gittern“. Zu den Regisseur*innen mit denen sie arbeitete, gehören u .a. Tom Tykwer, die Wachowski-Schwestern, Paul Anderson und Wolfgang Becker. Seit mehr als 18 Jahren lernt Katja Keya Richter traditionelle thailändische Kampfkunst bei dem thailändischen Meister Santas Supastrapong. Dies beinhaltet auch Ling Lom. In ihrer Praxis sucht sie nach einer Verbindung von zeitgenössischem Tanz, asiatischer Kampfkunst und europäischen Stuntelementen. Katja Keya Richter studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin Choreografie und arbeitete u.a. mit den Choreograf*innen Ismael Ivo, Terence Lewis, Susanne Linke und Kirstie Simson zusammen. Aktuell ist sie in Tanzproduktionen von Constanza Macras zu sehen.

Der Workshop wendet sich an Tanz – und Theatermacher*innen mit Bewegungserfahrung und ist für offen für alle Level.

Teilnahmegebühr: 20€ für Mitglieder des LDKS e.V. / 40€ für Nichtmitglieder.

Frühbucher*innen, die sich bis zum 15. Juni 2018 anmelden, zahlen nur 10€ (Mitglied im LDKS e.V.) bzw. 30€ (als Nichtmitglied).

Anmeldungen bitte an lachenicht@landesbuero-sachsen.de

Veranstaltungsort: TENZA-Schmiede, Pfotenhauerstraße 59, 01307 Dresden.

Eine Kooperation von Landesbüro Darstellende Künste Sachsen e.V. und der TENZA-Schmiede Dresden.

 

 

ABENDSCHULE #1: „Stehen wir auf Seite eins?“ Pressearbeit-Basics für Vertreter*innen der freien darstellenden Künste und Amateurtheater Bild

ABENDSCHULE #1: „Stehen wir auf Seite eins?“ Pressearbeit-Basics für Vertreter*innen der freien darstellenden Künste und Amateurtheater

Erstmals lädt das Landesbüro Darstellende Künste Sachsen e.V. am Montag, dem 04. Juni, 19 Uhr, ins Büro um die Ecke im Zentralwerk Dresden e.V. zur ABENDSCHULE ein, um gemeinsam zu bestimmten praktischen Themen zu arbeiten, zu lernen und zu netzwerken.

Oliver Bernau, Pressereferent der Semperoper Dresden, wird unter dem Motto „Stehen wir auf Seite eins?“ diesen Workshop für Vertreter*innen der freien darstellenden Künste und Amateurtheater leiten: „Um öffentliche Aufmerksamkeit über die Medien zu generieren, sind einige Grundregeln zu beachten. Gerade in der freien Szene ist es wichtig, diese Maßnahmen zu kennen und sie effizient einzusetzen, um seine Zielgruppen wirksam zu erreichen.“

Eine gelungene Pressearbeit ist eine wesentliche Grundlage für ein erfolgreiches, weil in den Medien und vom Publikum wahrgenommenes Theaterereignis. Dies setzt nicht nur eine Kenntnis der Medienlandschaft voraus, sondern auch das Beachten bestimmter Regeln beim Verfassen und Aussenden von Pressetexten:

–              Wie schreibe ich wann eine Pressemitteilung?

–              Wie sieht eine kluge Einladungspolitik aus?

–              Welche PR-Aktionen funktionieren warum (nicht)?

–              Welche Kriterien sind bei der Fotoauswahl anzuwenden?

–              Was ist das Besondere in der Medienlandschaft Sachsens?

–              Wie baue ich Pressekontakte auf?

u. v. a. m.

Dieser Workshop richtet sich an freie Künstler*innen der sächsischen Tanz- und Theaterszene sowie Vertreter*innen von Amateurtheatern, die ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit selbst managen, d.h. keinen Verantwortlichen dafür beschäftigen oder mit einem externen Dienstleister zusammenarbeiten.

Oliver Bernau, seit 2017 Pressereferent der Semperoper Dresden, verfügt über eine fundierte Kenntnis der Presselandschaft im In- und Ausland, unter anderem durch seine langjährige Tätigkeit in der Presseabteilung der Berlinale, und ist erfahren in der Durchführung unterschiedlichster PR-Kampagnen für Kulturprojekte aus den Bereichen Film, Bühne und Event.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmendenzahl jedoch begrenzt. Interessierte melden sich bitte ausschließlich per E-Mail (meyer@landesbuero-sachsen.de) verbindlich an. Laptops und – nach Möglichkeit – Arbeitsproben sind mitzubringen.

Dank gilt dem Büro um die Ecke im Zentralwerk Dresden e.V. sowie Anna Till und Oliver Bernau für die freundliche Unterstützung.