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Abendschule#5: Onlinekommunikation & Social-Media

Eine gelungene Onlinestrategie ist gerade für die freie Theaterszene unerlässlich. Vergleichsweise kostengünstig können so ein breites Publikum angesprochen, Kooperationspartner*innen gefunden und Kontakte gepflegt werden. Aber wo anfangen? Und wie? Um diese Fragen zu klären, findet am 17. Oktober ab 19.00 Uhr die ABENDSCHULE#5: Onlinekommunikation & Social Media im Büro von the guts company in Dresden statt.
Impuls- und Antwortgeberin wird an dem Abend Mareen Friedrich vom Festspielhaus Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste sein.

Impuls- und Antwortgeber*in: Mareen Friedrich
(Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste)

Geboren 1987. Ausbildung zur Grafikerin für Print- und Onlinemedien, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften sowie Musikwissenschaften und Kunstgeschichte an der Technischen Universität Dresden. 2014 bis 2016 Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins für Knochenmark- und Stammzellspenden e.V., 2016 bis 2018 Social Media Managerin in der Full-Service Digital Agentur Mindbox in Dresden. Freie Arbeiten für die Hochschule Harz, Lab15, Cie. Freaks und Fremde, Stadtteilhaus Dresden-Neustadt. Seit 2018 Onlinekommunikation und Social Media im Team der Intendanz von Carena Schlewitt in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Anmeldung per Email bitte an lachenicht@landesbuero-sachsen.de

Mittwoch den 17.Oktober 2018 | 19.00 Uhr

Büro der the guts company | Rudolf-Leonhard-Str. 19 | 01097 Dresden

LANDARBEIT #2: Freie Theaterarbeit in ländlichen Räumen Bild

LANDARBEIT #2: Freie Theaterarbeit in ländlichen Räumen

Je älter ich werde, desto bewusster werde ich regionalistisch oder fast schon provinziell. Ich glaube, dass die Welt überall die ganze Welt ist, nicht im Sinne von heil, sondern im Sinne von komplett, dass Sie also in jedem brandenburgischen, in jedem preußischen, in jedem rheinischen Dorf die ganze Welt finden. – Heinrich Böll

Die Veranstaltung LANDARBEIT #2: Freie Theaterarbeit in ländlichen Räumen lädt am Samstag, dem 27. Oktober 2018, 11 bis 14 Uhr, Akteur*innen, Multiplikator*innen und Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung zu einer Bestandsaufnahme mit dem Ziel des Austauschs und der Vernetzung ein.

Denn die sächsische Theaterlandschaft ist einzigartig: Ein vielfältiges Angebot der Darstellenden Künste wird durch Stadt-, Staatstheater und eine Landesbühne als öffentlich getragene Kulturbetriebe ebenso wie durch die zahlreichen Freien Theater und Amateurtheater gewährleistet. Wenn über die Situation, die Probleme und Möglichkeiten von Theatern und Theaterstrukturen gesprochen wird, konzentriert sich die öffentliche Diskussion oft auf die urbanen Zentren. Doch gerade das Theater in der Fläche, die Formen darstellender Kunst in ländlichen Räumen, gewährleisten eine Verteilung von Theater und stehen im kulturpolitischen Auftrag, Teilhabechancen zu ermöglichen. Der Rolle der Freien Darstellenden Künste in ländlichen Räumen in Sachsen wurde bisher wenig Beachtung geschenkt, obwohl es eine Vielzahl von Akteur*innen gibt, die kulturpolitisch im ländlichen Raum aktiv sind.

Wie prägen freie Theatermacher*innen das Programm in ländlichen Regionen in Sachsen? Wie erreichen sie ein Publikum? Welche Projekte ermöglichen die Teilhabe an der Theaterlandschaft? Welche kulturpolitischen Aufträge wären neu zu definieren? Wie funktioniert überhaupt freie Theaterarbeit in ländlichen Räumen? Welche Inhalte stehen im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung? Welche Formate sind diesbezüglich interessant? Wie können sie entwickelt werden?

Mit einem Impulsreferat von Almut Undisz (Geschäftsführer*in vom Theater am Rand, Zollbrücke)

Der Schauspieler Thomas Rühmann («In aller Freundschaft») und der Akkordeonist Tobias Morgenstern gründeten das Theater am Rand vor 20 Jahren in Morgensterns Fachwerkhäuschen im Oderbruch. Dort spielten sie Theater zunächst vor Freunden in der guten Stube. Inzwischen gibt es direkt daneben einen Theaterneubau mit 200 Plätzen. Pro Jahr gehen 130 Vorstellungen mit rund 25 000 Zuschauern über die Bühne. In 15 Inszenierungen spielen die beiden Theatergründer selbst, aber auch ein fester Künstlerstamm befreundeter Schauspieler und Musiker.

Veranstaltungsort: Galerie FLOX im Friese Kirschau (Oberlausitz) | Friesestr. 31 | 02681 Kirschau

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Um eine Anmeldung per Email an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird freundlich gebeten.

Mit freundlicher Unterstützung von TanzART Kirschau.

ABENDSCHULE #4: Kooperation mit Theaterkünstler*innen aus Osteuropa Bild

ABENDSCHULE #4: Kooperation mit Theaterkünstler*innen aus Osteuropa

Die mittlerweile vierte ABENDSCHULE wird ihren Blick gen Osten richten. Unter der Leitung von Urszula Heuwinkel sollen im Mittelpunkt der ABENDSCHULE#4 die Kooperationsmöglichkeiten mit Theaterkünstler*innen aus Osteuropa stehen.

Diese kurze Reise durch die osteuropäische Performing-Arts-Szene wird aus den drei Teilen „Theaterlandschaft in Osteuropa“, „Netzwerke“ und „Förderung“ bestehen. Es werden dabei Theaterfestivals, Kurator*innen und Theaterkünstler*innen vorgestellt sowie wichtige Theaternetzwerke aus Ost- und Südosteuropa präsentiert. Schließlich werden die Möglichkeiten der Förderung in Osteuropa sowie EU-Programme für Theaterprojekte in dieser Region erklärt.

Ein Ziel dieses praktischen Seminars ist es, sächsischen Theaterkünstler*innen und Produktionsleiter*innen einen Einblick in die osteuropäische freie Theaterszene geben, um so Kooperationen anzuregen und Hinweise für deren Durchführung zu geben.

Urszula Heuwinkel, Kulturmanagerin und Produzentin

Urszula Heuwinkel ist eine polnische Kulturmanagerin und Produzentin. Seit 2012 initiiert sie Partnerschaften mit Kunst- und Kulturorganisationen aus Deutschland, den Niederlanden, Italien, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Polen. Sie produziert Kunst- und Kulturprojekte, deren Hauptthemen der interkulturelle Know-How-Austausch in der prozessorientierten künstlerischen Arbeit ist. Außerdem ist sie derzeit am Ballhaus Naunynstraße Berlin, einer freien Theaterspielstätte mit Schwerpunkt auf postmigrantische und postkoloniale Themen, als Produktionsleiter*in tätig.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Um eine Anmeldung per Email an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird freundlich gebeten.

Mittwoch den 10.10.18 |  19.00 Uhr | Projekttheater Dresden, Louisenstraße 47, 01099 Dresden

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amarena – CAMPUS 2018

Vom Donnerstag, 27. September 2018 bis Samstag, 29. September 2018 wird das LDKS e.V. auf dem amarena-Theaterfestival den amarena-CAMPUS 2018 einrichten. Das Programm des amarena-CAMPUS 2018 erstreckt sich über die gesamte Zeit des amarena-Amateurtheaterpreis und reicht von Japanischem Tanz über Stuntworkshops bis hin zu Puppenspiel und einer virtuellen Zombiejagd. Als Workshop-Leiter*innen dabei sind Anne Dietrich, Friederike Dumke, Katja Richter, Karen Schönemann, Valentin Tszin, Alexej Vancl und Mona Hempel.

Alle Workshops sind für Einsteiger geeignet und benötigen keine Vorkenntnisse.

Der Eintritt zum amarena-CAMPUS ist frei.

Dauer der Workshops: 45 Minuten.

Veranstaltungsort: WERK2-Kulturfabrik in Leipzig


Programm | amarena-CAMPUS 2018


+++DONNERSTAG, 27.09.2018+++

Let’s sweat for Apocalypse. | amarena-CAMPUS 2018

Do. 17 – 18 Uhr | WERK2-Kulturfabrik

Eine Runde apokalyptisches Körpertraining. Bandenbildend und Auspowernd, basierend auf Kickboxen und sportlicher Vorbereitungstips auf Konflikte mit Zombies von YouTube. Let’s sweat for Apocalypse.

Workshopleiter*in: Mona Hempel

Mona Louisa-Melinka Hempel absolvierte ihre Tanz- und Schauspielausbildung u.a. in Stuttgart, Paris, Santiago de Chile und Bremen. Sie arbeitet produziert freiberuflich seit 2011 in verschiedenen Projekten im Tanz-, Schauspiel- und Performancebereich, zuletzt als Teil des künstlerischen Kernteams die apokalyptischen tänzer*innen in „forever apocalytic“ (Theater Rampe/Stadtbibliothek Stuttgart) und als danaehelios a.k.a cobratheater.cobra in „HERAKLES2 or OVER-DETERMINED*/*FCK!T – eine choreographische Zerstörung der weißen Vorherrschaft“ (theaterSchlachthof Bremen/cammerspiele Leipzig). Sie hat 2017 das ProfiTraining Leipzig mit Alma Toaspern gegründet.

Zeitgenössischer Tanz | amarena-CAMPUS 2018

Do. 18 – 19 Uhr | WERK2-Kulturfabrik

Der Zeitgenössische Tanz ist eine choreografische Bühnentanzkunst der Gegenwart. Er zeichnet sich durch das abwechslungsreiche Zusammenspiel zwischen Spannung und Entspannung, Gewicht und Leichtigkeit, sich Öffnen und Schließen, Springen und Fallen, Schwingen und Drehen aus. Dabei übernimmt die Atmung eine führende Rolle. Wir lassen das Gefühl für die Bewegung des Körpers im Raum, das Gefühl für Tanz entstehen.

Workshopleiter*in: Karen Schönemann

Ich lebe und arbeite in meiner Geburtsstadt Leipzig als freischaffende Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreographin. Meinen Abschluss als Diplom-Tanzpädagogin erhielt ich 1995 von der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy“, Leipzig. Als Tänzerin war ich bisher national als auch international in Tanzprojekten der freien Szene tätig. Lehr- und Workshopaufträge in Tanz, Zeitgenössischem Tanz, Kontakt-Improvisation und Klassischem Tanz begleiten mich seit 1992. Meine choreografischen Arbeiten reichen von abendfüllenden Tanztheaterstücken über Kurzstücke und Kabarettnummern hin zu großem Freiluftspektakel.


+++FREITAG, 28.09.2018+++

Butoh – Japanischer Tanz | amarena-CAMPUS 2018

Fr. 12 – 13 Uhr & 15.30 – 16.30 Uhr| WERK2-Kulturfabrik

ACHTUNG: Der Workshop wird in englischer Sprache stattfinden.

In this workshop the students explore the concept of desire as such and its basic components: what does the body desire and how does this desire allow for the body to become inhuman? What are the basic elements of metamorphosis of human body into inhuman? How does dance capture this transformation into/as an art object?

Workshopleiter*in: Valentin Tszin

Valentin Tszin ist derzeit in Berlin lebender Tänzer russischer Herkunft. Seine Methode (betitelt 4/4 4/3 4/0) verbindet Formen und fundamentale Prinzipien des dramatischen Theaters, von Butoh, Taekwondo und Kehlkopfgesang. Tszin’s Arbeit ist sehr facettenreich; er widmet sich vielerlei Formaten und performt sowohl asketische Solos als auch komplexe Gruppenchoreographien. Seine Projekte wurden weltweit vor verschiedenstem Publikum aufgeführt, teils waren bis zu 100 Performer in die Stücke involviert. Seine jüngsten Werke hat er in Kooperation mit Techno-DJs entworfen und in diesem Sinne ein gänzlich neues Feld erklommen. Valentin Tszin leitet regelmäßig internationale Master-Klassen an, um mit seinen Schülern den Prozess kollektiver Schöpfung zu erforschen. Zentral in seiner Methode ist die Idee, dass die individuelle Weltwahrnehmung veränderbar ist durch die Erweiterung des Körperempfindens und des Geisteszustandes. Weiterhin kann dies auch das interaktive Miteinander ankurbeln und die kollektive Weltgestaltung, speziell im Rahmen der Erschaffung von Kunst, beflügeln.

Körpersprache & Bühnenpräsenz | amarena-CAMPUS 2018

Fr. 18.30 – 19.30 Uhr | WERK2-Kulturfabrik

Mimik – Gestik – Blickkontakte sind wesentliche Eigenschaften der Bühnenpräsenz und somit auch des gelingenden Theaterspiels. Getreu dem Motto „Man kann nicht Nicht kommunizieren.“ widmet sich der Workshop dem Körper und der Kraft seiner Ausstrahlung. In kleinen Übungen und Aufgaben erhalten die Teilnehmer*innen die Chance, sich auszuprobieren und ihren Körper in Szene zu setzen.

Workshopleiter*in: Friederike Dumke

Friederike Dumke wurde 1990 in Dresden geboren. Erste Theatererfahrungen sammelte sie während des FSJ, welches sie im Landestheater Rudolstadt absolvierte. Hier arbeitete sie in der Theaterpädagogik und half als Regieassistentin aus. Später studierte sie Kultur- und Medienpädagogik an der Hochschule Merseburg. Während des Studiums arbeitete sie am „Theater am Campus“ – organisierte Gastspiele, leitete und inszenierte die Studentengruppe „Plug and Play“. Von 2015 bis 2018 arbeitete sie erst als Praktikantin, dann als Gast an der Bürgerbühne Dresden, hier übernahm sie Regieassistenzen, Abendspielleitungen und Clubleitungen. Seit Beginn 2018 arbeitet sie als Theaterpädagogin am Kinder- und Jugendtheater Burattino.


+++SAMSTAG, 29.09.2018+++

Stretching | amarena-CAMPUS 2018

Sa. 11 – 12 Uhr | WERK2-Kulturfabrik

Wir kombinieren bewusste Atmung, mit sanften Dehnungen, in Zusammenspiel mit unserem Körpergewicht. Es entsteht eine Stimulierung der Energiebahnen unseres Körpers, die muskuläre Verspannungen löst und zu unserer Gesundheit beiträgt.

Workshopleiter*in: Karen Schönemann

Ich lebe und arbeite in meiner Geburtsstadt Leipzig als freischaffende Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreographin. Meinen Abschluss als Diplom-Tanzpädagogin erhielt ich 1995 von der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy“, Leipzig. Als Tänzerin war ich bisher national als auch international in Tanzprojekten der freien Szene tätig. Lehr- und Workshopaufträge in Tanz, Zeitgenössischem Tanz, Kontakt-Improvisation und Klassischem Tanz begleiten mich seit 1992. Meine choreografischen Arbeiten reichen von abendfüllenden Tanztheaterstücken über Kurzstücke und Kabarettnummern hin zu großem Freiluftspektakel.

Spiel mit Material | amarena-CAMPUS 2018

Sa. 12 – 13 Uhr | WERK2-Kulturfabrik

Jedes Material hat seine Sprache. Jedes Material bewegt sich anders und lässt sich anders verformen. Wir werden die Eigenschaften verschiedener Materialien (Papier, Stoff, Folien, Kunststoff, Holz) kennenlernen und sie in freie Bewegungsimprovisationen einbringen.

Workshopleiter*in: Alexej Vancl

Alexej Vancl (geb. 1976 in Kiew) leitet das Theater Figuro in Roßwein. Er studierte bildende Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und nahm Privatunterricht in Tanz, Schauspiel und Figurenspiel in Belgien und Deutschland. Bis jetzt inszenierte er zehn Stücke für Kinder und vier für Erwachsene und nahm an zahlreichen Theaterprojekten teil.

Mosso Flow | amarena-CAMPUS 2018

Sa. 13 – 14 Uhr | WERK2-Kulturfabrik

Im Fluss gleiten die Übungen in Wiederholungen und werden durch das Innehalten verstärkt. Eine Vereinigung aus Tradition und Moderne. Von der Ruhe in die Kraft. Der Ursprung der Übungen liegt im zeitgenössischen Tanz, Chi Gong und Lu Jong und ist für JEDEN ausführbar.

Workshopleiter*in: Katja Keya Richter

Seit mehr als 18 Jahren lernt Katja Keya Richter traditionelle thailändische Kampfkunst bei dem thailändischen Meister Santas Supastrapong. Dies beinhaltet auch Ling Lom. In ihrer Praxis sucht sie nach einer Verbindung von zeitgenössischem Tanz, asiatischer Kampfkunst und europäischen Stuntelementen. Katja Keya Richter studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin Choreografie und arbeitete u.a. mit den Choreograf*innen Ismael Ivo, Terence Lewis, Susanne Linke und Kirstie Simson zusammen. Aktuell ist sie in Tanzproduktionen von Constanza Macras zu sehen.

Grundlagen der Puppenführung | amarena-CAMPUS 2018

Sa. 14 – 15 Uhr | WERK2-Kulturfabrik

Wie erfüllt man eine Theaterpuppe mit Leben? Was verwandelt eine tote Materie in einen lebendigen Organismus? Hat eine Puppe einen Charakter? Und muss sie immer auf den Puppenspieler hören?

Workshopleiter*in: Alexej Vancl

Alexej Vancl (geb. 1976 in Kiew) leitet das Theater Figuro in Roßwein. Er studierte bildende Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und nahm Privatunterricht in Tanz, Schauspiel und Figurenspiel in Belgien und Deutschland. Bis jetzt inszenierte er zehn Stücke für Kinder und vier für Erwachsene und nahm an zahlreichen Theaterprojekten teil.

Gestik & Mimik im indischen Tanz | amarena-CAMPUS 2018

Sa. 15 – 16 Uhr | WERK2-Kulturfabrik

Der Workshop gibt Einblick in den klassisch indischen Tanz, hier den nordindischen Kathaktanz. Das Wort Kathak stammt von den Wort Katha ab, welches die Kunst des Geschichtenerzählens bedeutet. Dieser Tanz zeichnet sich durch eine hoch entwickelte Fußperkussion, schnelle Drehungen, Sprünge und weiche, stilvolle Armbewegungen aus. Schwerpunkt in diesem Workshop ist die Gestik & Mimik im indischen Tanz.Verschiedene Gesichtsausdrücke (rasas), Augen- und Augenbrauenbewegungen, sowie mudras (Gesten der Finger und Hände) werden erarbeitet und münden schließend in eine kurze Choreografie.

Workshopleiter*in: Anne Dietrich

Anne Dietrich ist diplomierte Kultur- und Tanzpädagogin wie auch Tänzerin und Choreografin. Neben Ballett und Zeitgenössischem Tanz studierte sie den nordindischen Kathak unter ihrem Guru Smt. Geetanjali Lal in Delhi, sowie den südindischen Tanzstil Mohiniyattam unter Guru Padmashree Bharati Shivaji, Kalamandalam Leelamma und Pallavi Krishnan in Indien. Neben Tanz spielte immer Musik und Theater eine wichtige Rolle. Anne ist künstlerische Leitung des indischen Ensemble Atmadhvani, Prateeksha und Srijan. Gemeinsam mit Jana Schmück leitet sie ebenso das Kunstzentrum TanzART in der Oberlausitz. Anne performte und unterrichtete auf verschiedenen Plattformen in Indien, Malaysia, Indonesien, Spanien, Frankreich, Italien, Schweden, Belgien und Russland.

LING LOM: Grundtechniken der Stuntarbeit | amarena-CAMPUS 2018

Sa. 17 – 18 Uhr | WERK2-Kulturfabrik

Wie entstehen Kämpfe auf der Bühne, ohne dass man sich verletzt? Welche Techniken gibt es, um gefährlich wirkende Situationen zu choreografieren? Stunts können Spaß bereiten, auch wenn es für den Zuschauer anders aussieht. Dazu gehört aber eine gute Körperwahrnehmung, Kommunikation und Vertrauen in den Partner, um koordinierte Abläufe einzuüben und zu beherrschen.

In diesem Workshop geht es um die Vermittlung von Grundtechniken der Stuntarbeit: dem Rollen, Fallen und Schlagen. Grundlage dafür bildet Ling Lom, auch als „Flugaffe“ oder „Tanzender Affe“ bekannt, eine Kampfkunstpraktik, die aus Thailand und Laos stammt. Diese Technik basiert auf ein Fünf-Stufen-System, dem Ausweichen, Umlenken, Blockieren, Verknoten und Heben/ Steigen. Dies sind die Bewegungsprinzipien, die jeder gute Stunt besitzt. Der Fokus wird dabei auf eine wache Partnerarbeit gelegt, woraus sich auch die Möglichkeit für die Entwicklung von Bewegungsmaterial bietet.

Workshop-Leiter*in: Katja Keya Richter

Die Berliner Choreografin und Performerin Katja Keya Richter blickt auf eine zehnjährige internationale Karriere als Stuntfrau zurück, u.a. in „Der Krieger und die Kaiserin“, „Straßen von Berlin“, „Resident Evil“, „Goodbye Lenin“, „V for Vendetta“ oder „Hinter Gittern“. Seit mehr als 18 Jahren lernt Katja Keya Richter traditionelle thailändische Kampfkunst bei dem thailändischen Meister Santas Supastrapong. Dies beinhaltet auch Ling Lom. In ihrer Praxis sucht sie nach einer Verbindung von zeitgenössischem Tanz, asiatischer Kampfkunst und europäischen Stuntelementen. Katja Keya Richter studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin Choreografie und arbeitete u.a. mit den Choreograf*innen Ismael Ivo, Terence Lewis, Susanne Linke und Kirstie Simson zusammen. Aktuell ist sie in Tanzproduktionen von Constanza Macras zu sehen.

Bollywoodtanz | amarena-CAMPUS 2018

Sa. 18 – 19 Uhr | WERK2-Kulturfabrik

Bollywood ist die grösste Filmindustrie weltweit und produziert über 800 Filme jährlich. Der Name setzte sich zusammen aus Hollywood und der Stadt Bombay dem heutigen Mumbai, in der die Filmindustrie angesiedelt ist. Bollywoodtänze sind eine bunte Mischung aus klassisch indischen Tänzen, indischer Folklore und westlichen Stilen wie Hip Hop. Sie erzählen zu meist auch ganze Geschichten. In diesem Workshop wird ein folkloristischer Bollywoodtanz erlernt,der die Farben und Kraft der Wüste Indiens widerspiegelt.

Workshopleiter*in: Anne Dietrich

Anne Dietrich ist diplomierte Kultur- und Tanzpädagogin wie auch Tänzerin und Choreografin. Neben Ballett und Zeitgenössischem Tanz studierte sie den nordindischen Kathak unter ihrem Guru Smt. Geetanjali Lal in Delhi, sowie den südindischen Tanzstil Mohiniyattam unter Guru Padmashree Bharati Shivaji, Kalamandalam Leelamma und Pallavi Krishnan in Indien. Neben Tanz spielte immer Musik und Theater eine wichtige Rolle. Anne ist künstlerische Leitung des indischen Ensemble Atmadhvani, Prateeksha und Srijan. Gemeinsam mit Jana Schmück leitet sie ebenso das Kunstzentrum TanzART in der Oberlausitz. Anne performte und unterrichtete auf verschiedenen Plattformen in Indien, Malaysia, Indonesien, Spanien, Frankreich, Italien, Schweden, Belgien und Russland.

APÉRO #1: Stammtisch freier Kulturproduzent*innen Bild

APÉRO #1: Stammtisch freier Kulturproduzent*innen

Am Mittwoch den 19.09. ab 19.00 Uhr startet eine neue Reihe des LDKS – der APÉRO #1: Stammtisch freier Kulturproduzent*innen. 

Die erste Ausgabe des Stammtischs richtet sich an alle Produzent*innen und Produktionsleiter*innen der freien Theater- & Tanzszene sowie des Amateurtheaterbereichs im Freistaat Sachsen, um in entspannter Atmosphäre und bei einem kühlen Getränk untereinander ins Gespräch zu kommen, zu netzwerken und sich auszutauschen.

Unter anderen haben wir zu Gast: Leonie Kusterer (Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste)

Der Eintritt ist frei.

Um eine Anmeldung per Email an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird gebeten.

Mittwoch der 19.09.18 | ab 19.00 Uhr | Alaunstraße 9, 01099 Dresden

Landesbüro für Darstellende Künste Sachsen e.V.