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DIVERS! Zukunftslabor Inklusion + Darstellende Künste in Sachsen

Was ist ein inklusives Theater? Reichen dafür schon eine Rollstuhlrampe oder eine Induktionsschleife für Gehörlose aus? Natürlich nicht. Aber wie sieht ein inklusives, diverses und partizipatives Theater aus? Wie lässt es sich gestalten & umsetzen?

Diesen Fragen wird das Zukunftslabor DIVERS! am 19. Dezember 2018 in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste einen Tag lang in Lectures, Performances, Panels und Workshops auf den Grund gehen. Dazu wollen wir Sie herzlich einladen – gemeinsam mit der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste.

Theoretiker*innen, Aktivist*innen und Künstler*innen werden an diesem Tag erstmals in Sachsen ihre Arbeitsansätze, Methoden und Erfahrungen über Inklusion und Darstellende Künste zur Diskussion stellen. So wird etwa der Wiener Choreograf Michael Turinsky die körperliche Vielfalt im Feld der choreografischen Komposition diskutieren. Oder Gerda König (A 13 tanzcompany, Köln) gemeinsam mit Jenny Coogan (Palucca Hochschule, Dresden) in einem Workshop verschiedene Ansätze zu Diversity in der künstlerischen Ausbildung in den Mittelpunkt stellen. Neben der theoretischen Annäherung werden Performances eine konkrete Umsetzung des inklusiven Gedanken anbieten, etwa eine Intervention des Farbwerk e.V. oder die Performance um(2)räumen von Wagner Moreira.

Das komplette Programm finden Sie unter hellerau.org.

Von 10.00 – 13.00 stehen Gebärdensprachdolmetscher*innen von Scouts – Gebärdensprache für Alle zur Verfügung.

Das gesamte Programm wird von Gebärdendolmetscher*innen begleitet. Sollten Sie darüber hinaus besondere Bedürfnisse haben, so teilen Sie uns dies gern in Ihrer Anmeldung mit!

Anmeldung bis 14. Dezember an Maike Lachenicht | lachenicht@landesbuero-sachsen.de

Veranstaltungszeit
Dezember 2018 | 10.00 Uhr – 20.00 Uhr

Veranstaltungsort
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste | Karl-Liebknecht-Str. 56 | 01109 Dresden

DIVERS! ist eine Kooperation des Landesbüros Darstellende Künste Sachsen e.V. mit der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste.

ABENDSCHULE#6: Einführung in die Grundlagen einer Produktionsleitung Bild

ABENDSCHULE#6: Einführung in die Grundlagen einer Produktionsleitung

Manager, Mediator und Künstlerbetreuer in einer Person – das sind Produktionsleiter*innen. Da ihre Dienste für das Entstehen einer Produktion entscheidend und daher entsprechend begehrt sind, wird sich die ABENDSCHULE #6 am 07.November mit der Rolle und den Aufgaben von Produktionsleiter*innen beschäftigen und eine Einführung in die Grundlagen einer Produktionsleitung geben. Stattfinden wird die ABENDSCHULE#6 unter der Leitung von Ilona Schaal in der Schaubühne Lindenfels in Leipzig.

Gemeinsam möchten wir die Rolle der Produktionsleitung schärfen, unsere eigene Position reflektieren und konkrete Handlungsfelder besprechen. Zentrale Fragen werden dabei sein: Kann man die Leitung einer Produktion überhaupt lernen? Welche Aufgabenbereiche fallen einer Produktionsleitung im Rahmen einer freien Theaterproduktion zu? Mit welchem Selbstverständnis können diese erfüllt werden? Wie positioniere ich mich selbst in dem Spannungsfeld zwischen Kunst und Management? 

Leitung: Ilona Schaal (Programmdirektorin, Schaubühne Lindenfels)

Ilona Schaal ist seit Anfang 2017 als Programmdirektorin an der Schaubühne Lindenfels in Leipzig tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeit übernimmt sie auch die Produktionsleitung für Eigenproduktionen und Gastspiele im Theater-, Tanz- und Musikbereich. Davor war sie u.a. für die internationalen Kooperationsprojekte des Bonner fringe ensemble zuständig. Sie studierte Theaterwissenschaft (Bachelor) in Leipzig und Theater- und Orchestermanagement im Master an der HfMDK Frankfurt/Main.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos.

Um eine Anmeldung per Email an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird freundlich gebeten.

Veranstaltungsort: Grüner Salon in der Schaubühne Lindenfels | Karl-Heine-Straße 50 | 04229 Leipzig

Mit freundlicher Unterstützung der Schaubühne Lindenfels.

IMPULS#3: Gemeinschaftsräume – Raumgemeinschaften Bild

IMPULS#3: Gemeinschaftsräume – Raumgemeinschaften

Die Raumsituation für freischaffende Künstlerinnen und Künstler wird in den beiden sächsischen Großstädten Leipzig und Dresden zunehmend dramatischer. Zwischennutzungen entfallen, Umwidmungen finden statt, Probenorte und Ateliers verschwinden. Bezahlbarer und nachhaltiger Wohn- und Arbeitsraum für Künstler*innen und Kulturschaffende wird Mangelware – und damit auch der Freiraum für Experiment, Kollaboration und Kooperation. In diesem Rahmen wird sich der I sdfdg

Gibt es Lösungen, die etwas dieser Entwicklung entgegensetzen? Wie lassen sich auf innovative Weise Räume zur Produktion und Präsentation von Kunst und Kultur nutzen, gestalten und stärken? Welche Forderungen an Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft leiten sich daraus ab?

Mit diesen Fragen wird sich der IMPULS#3: Gemeinschaftsräume – Raumgemeinschaften am 23.Oktober 2018 im Studio von stillhungry.art in Leipzig befassen.

IMPULS: Liz Rech (Probebühne Gängeviertel Hamburg)

Die Probebühne im Gängeviertel Hamburg existiert seit 2010 als selbstorganisierter Proberaum für Theater und Performance, der Künstlerinnen und Künstler kostengünstige, professionelle und zentral gelegene Probenmöglichkeiten bietet. Ausgehend von ihrer Arbeit im Grenzbereich zwischen Kunst und Politik spricht Liz Rech über die kulturpolitische Situation in Hamburg und urbane Interventionen, die sich an der Schnittstelle von Stadt, Protestkultur und Performance befinden. Wie kann Kritik an bestehenden stadtpolitischen Diskursen geäußert werden?

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos.

Um eine Anmeldung per Email an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird freundlich gebeten.

Veranstaltungsort: stillhungry.art | Josephstraße 49 (Hinterhof) | 04177 Leipzig

Mit freundlicher Unterstützung von stillhungry.art.

Abendschule#5: Onlinekommunikation & Social-Media Bild

Abendschule#5: Onlinekommunikation & Social-Media

Eine gelungene Onlinestrategie ist gerade für die freie Theaterszene unerlässlich. Vergleichsweise kostengünstig können so ein breites Publikum angesprochen, Kooperationspartner*innen gefunden und Kontakte gepflegt werden. Aber wo anfangen? Und wie? Um diese Fragen zu klären, findet am 17. Oktober ab 19.00 Uhr die ABENDSCHULE#5: Onlinekommunikation & Social Media im Büro von the guts company in Dresden statt.
Impuls- und Antwortgeberin wird an dem Abend Mareen Friedrich vom Festspielhaus Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste sein.

Impuls- und Antwortgeber*in: Mareen Friedrich
(Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste)

Geboren 1987. Ausbildung zur Grafikerin für Print- und Onlinemedien, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften sowie Musikwissenschaften und Kunstgeschichte an der Technischen Universität Dresden. 2014 bis 2016 Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins für Knochenmark- und Stammzellspenden e.V., 2016 bis 2018 Social Media Managerin in der Full-Service Digital Agentur Mindbox in Dresden. Freie Arbeiten für die Hochschule Harz, Lab15, Cie. Freaks und Fremde, Stadtteilhaus Dresden-Neustadt. Seit 2018 Onlinekommunikation und Social Media im Team der Intendanz von Carena Schlewitt in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Anmeldung per Email bitte an lachenicht@landesbuero-sachsen.de

Mittwoch den 17.Oktober 2018 | 19.00 Uhr

Büro der the guts company | Rudolf-Leonhard-Str. 19 | 01097 Dresden

LANDARBEIT #2: Freie Theaterarbeit in ländlichen Räumen Bild

LANDARBEIT #2: Freie Theaterarbeit in ländlichen Räumen

Je älter ich werde, desto bewusster werde ich regionalistisch oder fast schon provinziell. Ich glaube, dass die Welt überall die ganze Welt ist, nicht im Sinne von heil, sondern im Sinne von komplett, dass Sie also in jedem brandenburgischen, in jedem preußischen, in jedem rheinischen Dorf die ganze Welt finden. – Heinrich Böll

Die Veranstaltung LANDARBEIT #2: Freie Theaterarbeit in ländlichen Räumen lädt am Samstag, dem 27. Oktober 2018, 11 bis 14 Uhr, Akteur*innen, Multiplikator*innen und Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung zu einer Bestandsaufnahme mit dem Ziel des Austauschs und der Vernetzung ein.

Denn die sächsische Theaterlandschaft ist einzigartig: Ein vielfältiges Angebot der Darstellenden Künste wird durch Stadt-, Staatstheater und eine Landesbühne als öffentlich getragene Kulturbetriebe ebenso wie durch die zahlreichen Freien Theater und Amateurtheater gewährleistet. Wenn über die Situation, die Probleme und Möglichkeiten von Theatern und Theaterstrukturen gesprochen wird, konzentriert sich die öffentliche Diskussion oft auf die urbanen Zentren. Doch gerade das Theater in der Fläche, die Formen darstellender Kunst in ländlichen Räumen, gewährleisten eine Verteilung von Theater und stehen im kulturpolitischen Auftrag, Teilhabechancen zu ermöglichen. Der Rolle der Freien Darstellenden Künste in ländlichen Räumen in Sachsen wurde bisher wenig Beachtung geschenkt, obwohl es eine Vielzahl von Akteur*innen gibt, die kulturpolitisch im ländlichen Raum aktiv sind.

Wie prägen freie Theatermacher*innen das Programm in ländlichen Regionen in Sachsen? Wie erreichen sie ein Publikum? Welche Projekte ermöglichen die Teilhabe an der Theaterlandschaft? Welche kulturpolitischen Aufträge wären neu zu definieren? Wie funktioniert überhaupt freie Theaterarbeit in ländlichen Räumen? Welche Inhalte stehen im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung? Welche Formate sind diesbezüglich interessant? Wie können sie entwickelt werden?

Mit einem Impulsreferat von Almut Undisz (Geschäftsführer*in vom Theater am Rand, Zollbrücke)

Der Schauspieler Thomas Rühmann («In aller Freundschaft») und der Akkordeonist Tobias Morgenstern gründeten das Theater am Rand vor 20 Jahren in Morgensterns Fachwerkhäuschen im Oderbruch. Dort spielten sie Theater zunächst vor Freunden in der guten Stube. Inzwischen gibt es direkt daneben einen Theaterneubau mit 200 Plätzen. Pro Jahr gehen 130 Vorstellungen mit rund 25 000 Zuschauern über die Bühne. In 15 Inszenierungen spielen die beiden Theatergründer selbst, aber auch ein fester Künstlerstamm befreundeter Schauspieler und Musiker.

Veranstaltungsort: Galerie FLOX im Friese Kirschau (Oberlausitz) | Friesestr. 31 | 02681 Kirschau

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Um eine Anmeldung per Email an lachenicht@landesbuero-sachsen.de wird freundlich gebeten.

Mit freundlicher Unterstützung von TanzART Kirschau.