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Pantomime-Werkstatt: Pantomime und die Dramaturgie des nonverbalen Spiels

 

Pantomime-Werkstatt mit Anke Gerber

Anke Gerber leitet vom 19. bis zum 21. Oktober in Leipzig in den Räumen der Cammerspiele (Kochstraße 132) und vom 23. bis 25. November in Dresden in der TENZAschmiede (Pfotenhauerstraße 59) die 19. Pantomime-Werkstatt – ein Format mit Tradition.

Anke Gerber lebt in Berlin und arbeitet freiberuflich europaweit – wo sie zahlreiche Projekte initiiert und Lehrtätigkeiten durchgeführt hat. Sie unterrichtet die Fächer Tanz, Pantomime, Körperschauspiel, Clownerie und Maskenspiel. Außerdem hat sie das Fachbuch „Anatomie der Pantomime“ veröffentlicht. Sie hat eine Ausbildung zur Bühnentänzerin an der Staatlichen Ballettschule Berlin absolviert sowie ein Philosophie-Studium an der Humboldt Universität zu Berlin.

Anke Gerber beschreibt die Werkstatt wie folgt: In der Pantomime-Werkstatt beginnen wir traditionell beim Körpertraining, bei der Pantomime-Technik, und bei der Weiterentwicklung der eigenen Bewegungsqulität. Das wird auch bei den beiden Kursen im Herbst 2018 so sein. Wir trainieren, improvisieren, experimentieren und spielen selbsterarbeitete Szenen.

Im Fokus steht dann die Dramaturgie.
Jedes Bühnengeschehen braucht einen dramaturgischen Bogen, das ist klar. Aber wie kriegt man den hin?
Es ist ein Dilemma: Einerseits sollen wir uns nach dramaturgischen Regeln richten, andererseits blockieren Regeln ja den freien Ideenfluss.
Deshalb teilen wir im Kurs das Problem in zwei Hälften. Zunächst beschäftigen wir uns ausgiebig (und praktisch) mit den dramaturgischen Regeln, um sie dann später bei der szenischen Arbeit wieder „zu vergessen“. Es ist ein Prozess, der im Zickzack verläuft. Die dramaturgische Logik und die Gestaltungsfreiheit kommen abwechselnd zum Zuge.

Wir werden uns bei unseren Experimenten und Improvisationen speziell auf das nonverbale Spiel konzentrieren, das einige dramaturgische Besonderheiten aufweist. Der Vergleich mit dem Sprech-Schauspiel oder der erzählten Geschichte ist sehr spannend und aufschlussreich.

Darsteller aus den Bereichen Schauspiel, Clownstheater, Tanz, Artistik, Musik sind herzlich willkommen. Sie werden von der Werkstatt profitieren, auch wenn sie keine Pantomime-Ambitionen haben. Die einzige Voraussetzung ist: das Interesse an Dramaturgie und etwas Bewegungsdrang.

WANN

19.-21. Oktober 2018 in Leipzig

23.-25. November 2018 in Dresden

jeweils Freitag 17.00 – 20.00 Uhr, Sonnabend 10.00 – 18.00 Uhr, Sonntag 10.00 – 15.00 Uhr.

Die Kurse sind im Zusammenhang zu sehen und sollten daher möglichst beide belegt werden. Die Teilnahme an nur einem Wochenende ist dennoch möglich.

WO

Leipzig: Cammerspiele Leipzig, Kochstraße 132, 04277 Leipzig https://www.cammerspiele.de

Dresden: TENZA-Schmiede Dresden, Pfotenhauerstraße 59, 01307 Dresden. https://www.tenza.de

KOSTEN

Teilnehmerbeitrag je Wochenende OHNE Übernachtung: 100 €; für Mitglieder 60 €

ANMELDUNG

Die Teilnahme ist begrenzt.

Eine verbindliche Anmeldung mit Angabe des Übernachtungsbedarfs (für Übernachtung entstehen weiter Kosten) wird bis 15. September 2018 per Email an lachenicht@landesbuero-sachsen.de erbeten.

Bitte mitbringen: bequeme, lockere Trainingskleidung und Schuhe mit weicher Sohle.

ABENDSCHULE #2: Antragslyrik. Grundlagen in Antragstellung und Konzepterarbeitung Bild

ABENDSCHULE #2: Antragslyrik. Grundlagen in Antragstellung und Konzepterarbeitung

Zum zweiten Male öffnet am Dienstag, dem 21. August 2018, 19 bis 21 Uhr, diesmal im Ost-Passage Theater Leipzig, Konradstr. 27, die ABENDSCHULE. Unter dem Titel Antragslyrik werden Basics einer erfolgreichen Antragstellung vermittelt:

Wie strukturiere ich einen Antrag? Worauf muss ich achten, um die Projektidee präzise an die jeweiligen Förderer bzw. deren Jurys zu vermitteln? Wie richte ich den Antrag auf spezifische Fördermöglichkeiten und -kriterien aus? Wie stelle ich einen Kosten- und Finanzierungsplan (KFP) auf? Welche Posten muss mein KFP enthalten? Welche Abgaben fallen an und wie berechnen sich diese?

Die erfahrene Kulturmanagerin Sophie Renz, Geschäftsführerin der Cammerspiele Leipzig sowie Mitglied des Vorstands des LDKS e.V., gibt in diesem Workshop Einblicke in die Themenkomplexe Antragstellung, Konzept und Kosten- und Finanzierungspläne für Projektvorhaben aus dem Bereich der freien darstellenden Künste.

Sophie Renz ist Diplom-Kulturmanagerin (KMM Hamburg) und Diplom-Museologin (HTW Berlin). Sie war bis 2010 tätig als Assistentin in der Besucherforschung im Jüdischen Museum Berlin und in den Bereichen Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Organisation beim FilmFestival Cottbus – Festival des osteuropäischen Films.
Seit 2008 arbeitet sie als freischaffende Kulturmanagerin für mehrere Vereine und Künstler*innen der darstellenden Kunst und Musik in Leipzig (u. a. Flügelschlag Werkbühne und Figurenspiel Steffi Lampe). Seit 2015 ist sie Geschäftsführerin der Cammerspiele Leipzig. Im WS 2017/2018 hatte sie am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig einen Lehrauftrag zum Thema „Projektkonzeption und Fördermittelakquise“.
Sie ist kulturpolitisch engagiert in der Initiative Leipzig + Kultur, im Vorstand des Landesbüros Dar-stellende Künste Sachsen (LDKS) und Landesverbandes Amateurtheater Sachsen (LATS).

Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmendenzahl jedoch begrenzt. Interessierte melden sich bitte ausschließlich per E-Mail (lachenicht@landesbuero-sachsen.de) verbindlich an. Laptops sind bitte mitzubringen.

Dank gilt dem Ost-Passage Theater Leipzig sowie Sophie Renz für die freundliche Unterstützung.

12. Leipziger Straßentheatertage Bild

12. Leipziger Straßentheatertage

Vom 07. Juni 2018 bis 10. Juni 2018 veranstaltet das Knalltheater die 12. Leipziger Straßentheatertage in der Leipziger Innenstadt. Dieses Jahr dabei sind u.a. das Theater Kokolores aus Berlin, die Four String Company aus Halle, die Comagnie Lapadou aus Düsseldorf, das Maskentheater Utecht, Philine aus Berlin sowie Jochen Falk aus Berlin, das Figurentheater Puppetto aus Bürgel, Märchenerzählerin Ilonka Struve aus Weißenfels, die integrative Theatergruppe Die Hofnarren aus Halle und die Theaterwerkstatt Selbst & Los dabei.

Informationen: http://knalltheater.de/strassentheatertage/

Theaterpädagogik-Werkstatt am 01. September 2018 in Dresden Bild

Theaterpädagogik-Werkstatt am 01. September 2018 in Dresden

Der Fachtag „Perspektiven der Theaterpädagogik“ im Oktober 2017 zeigte den Bedarf der Akteure an fachlicher Reflexion über theaterpädagogische Handlungsfelder und Arbeitsbedingungen in Sachsen. Um ihm nachzukommen, findet am Samstag, dem 01. September 2018, in Dresden eine Fortbildung mit anschließendem Fachaustausch als Weiterführung der inhaltlichen Auseinandersetzung statt.

Workshop und Fachaustausch können getrennt voneinander besucht werden. Für den Fachaustausch wird kein Teilnahmebeitrag erhoben.

Ausschreibung und Informationen unter www.lkj-sachsen.de

Anmeldeschluss: 20. August 2018.

Die Bewerbungsfrist für den SÄCHSISCHEN AMATEURTHEATER-PREIS für die „Beste Inszenierung 2017“ endet am 15. Juni 2018 Bild

Die Bewerbungsfrist für den SÄCHSISCHEN AMATEURTHEATER-PREIS für die „Beste Inszenierung 2017“ endet am 15. Juni 2018

Die Bewerbungsfrist für den vom Landesverband Amateurtheater Sachsens e. V. (LATS) ausgelobten SÄCHSISCHEN AMATEURTHEATER-PREIS für die „Beste Inszenierung 2017“  wurde verlängert. Eine Einreichung ist nun bis zum 15. Juni 2018 möglich.

Amateurtheater, Vereine, Institutionen sowie Privatpersonen können Vorschläge zur Auszeichnung einer Inszenierung eines sächsischen Amateurtheaters einreichen. Vergeben wird diese mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotierte Auszeichnung für eine herausragende bzw. beispielgebende Inszenierung in allen Genres sächsischen Amateurtheaters. Der Sächsische Amateurtheater-Preis wird finanziert aus Fördermitteln des SMWK und des Fördervereins „Freunde des LATS“.

Erforderliche einzureichende Unterlagen:

– DVD-Aufzeichnung der gesamten Inszenierung

– kurze Beschreibung der Theatergruppe

– Stückbeschreibung/Inszenierungsdauer/Premierentermin/Arbeitsweise

Diese Unterlagen sind bitte in dreifacher Ausfertigung einzusenden.

Fehlende Unterlagen können nach Rücksprache mit der Geschäftsstelle im Ausnahmefall nachgereicht werden.

Ein Hinweis: Das vorgeschlagene Amateurtheater muss nicht Mitglied des LATS e.V. sein. Die vorgeschlagene Inszenierung muss jedoch im Spielplan 2017 des betreffenden Theaters aufgeführt gewesen sein.

Eine vom Landesverband berufene unabhängige Jury nominiert drei Inszenierungen und bestimmt den Preisträger.

Die Jury entscheidet eigenständig und ausschließlich nach fachlichen Kriterien. Die Mitglieder der Jury sind auf Zeit berufen.

Juryvorsitzender für dieses Jahr ist der renommierte Berliner Regisseur Michael Funke.

Alle drei Theatergruppen (der Preisträger und die beiden nominierten Gruppen) verpflichten sich, zum Anlass der Preisverleihung am Freitag, dem 2. November 2018 im Theaterhaus Rudi, Dresden, Ausschnitte ihrer Inszenierungen aufzuführen.

Einreichungen bitte an:

Landesbüro Darstellende Künste Sachsen e.V.

01159 Dresden, Löbtauer Str. 64

Tel.: 0351- 497 60 281

E-Mail: lachenicht@landesbuero-sachsen.de